Kotwasser bei Pferden – Ursachen und Behandlungstipps

Stoffwechselerkrankungen können zu unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden bei Pferden führen. Kotwasser zählt zu einer bekannten Erkrankung des Magen-/Darmtraktes bei Pferden. Ob im Sommer oder im Winter leiden die Pferde  nasse Beine und gereizter Haut, sowie Blähungen und Bauchkrämpfen.

Was versteht man unter Kotwasser?

Bei der „Kotwasserproblematik“ ist die Konsistenz der Pferdeäpfel normal. Vor oder nach dem Kotabsatz läuft bräunliches Wasser aus dem After. Dabei handelt es sich nicht um Durchfall! Hautreizungen oder offene Stellen, sowie ein generelles Unbehagen können die ungangenehmen Folgen sein.

Mögliche Ursachen von Kotwasser:

  • Stoffwechselerkrankung (gestörte Darmflora)
  • Fütterungsfehler (einseitige und falsche Ernährung)
  • Parasiten (Boxenhygiene, falsche Entwurmung, falsches Weidemanagement)
  • Zahnproblematik
  • psychische Belastung (Stress durch lästigen Boxennachbar, zuwenig Zuwendung)
  • Blockaden der Wirbelsäule
  • Bewegung

Um dem Kotwasserproblem auf den Grund zu gehen, sollten Sie nicht nur versuchen den Stoffwechsel Ihres Pferdes auf Vordermann zu bringen, sondern auch die Lebensumstände des erkrankten Tieres berücksichtigen. Ein paar wichtige Tipps zur Behandlung von Kotwasser und Stoffwechselproblemen bei Pferden finden Sie in diesem Artikel.

Kotwasser bei Pferden – Behandlungstipps

Wie bereits oben im Artikel beschrieben, leiden viele Pferde an diesem unangenehmen Stoffwechselproblem. Hier einige Tipps, wie Sie und Ihr Pferd dieses Verdauungsproblem in den Griff bekommen.

Kotwasser bezieht sich auf Verdauungsstörungen, wobei vor oder nach dem Äpfeln aus dem Pferdeafter eine braune Brühe herauskommt. Die Pferdeäpfel sind in diesem Fall allerdings von ganz normaler Konsistenz, das heißt, es handelt sich dabei nicht um Durchfall. Auf den ersten Blick ist Kotwasser nur für die Reiter oder Pferdehalter unangenehm, da man die braun gefärbten Streifen saubermachen muss. Das Kotwasser rinnt am Hinterteil, am oft schon sehr unsauberen Schweif und an den Pferdebeinen entlang, was zu Reizungen, offenen Stellen und bösen Entzündungen führen kann. Blähungen und Verdauungsschwierigkeiten kommen gelegentlich noch als weitere Symptome hinzu, was eine zusätzliche Belastung der Pferde bedeutet. Kotwasser kann absolut unabhängig vom Koten oder Äpfeln abgesetzt werden. Oft hebt das Pferd in der Box den Schweif und das braun gefärbte Wasser spritzt dann ziemlich unangenehm an die oft noch frisch gestrichene Boxenwand. Ganz besonders im Winter sollte man auf Kotwasser achten, da bei den niedrigen Temperaturen die ausgeschiedene Flüssigkeit nicht von selbst abtrocknen kann und auf der Haut anfriert, was das ganze Thema nur noch verschlimmert. Besonders bei Fohlen, Mutterstuten und auch bei älteren Pferden sollte man ein besonderes Augenmerk auf Kotwasser haben. Angeblich sind hauptsächlich Wallache und freizeitlich benutzte Pferde von Kotwasser betroffen, also im Verhältnis nur wenige Sportpferde. Statistiken behaupten außerdem, dass von den betroffenen Tieren, mehr als die Hälfte davon ständige Erscheinungen haben und ein weiterer Großteil nur im Winter unter diesen Problemen leiden.

Ursachen von Kotwasser:

  • Schlechte Futterqualität
  • Fütterungsfehler oder einseitige Ernährung (Silage)
  • Parasiten oder falsche Entwurmung
  • Nebenwirkung von Medikamentenbehandlung
  • Zahnprobleme
  • Übersäuerung
  • Störungen im Stoffwechsel
  • Gestörte Darmflora
  • Leberfunktionsstörungen
  • Verstopfung
  • Psychische Belastung/Stress (Stallwechsel, Veranstaltungen, verändertes Haltungssystem)

Es ist oft sehr schwer die genaue Ursache von Kotwasser oder von Durchfall herauszufinden. Übrigens findet man auch im Blutbild nicht immer konkrete Informationen, die über die konkrete Ursache oder über diese Krankheit Auskunft geben. Achten Sie deshalb beim Reiten oder beim Weidegang darauf, ob Ihr Pferd Kotwasser ausscheidet. Es kann vorkommen, dass offensichtlich ganz gesunde Pferde schon seit langer Zeit unter massivem Kotwasser leiden, was natürlich auf die Gesundheit und den Allgemeinzustand schlägt.

1. Darmflora und Stoffwechsel des Pferdes optimieren:

Viele Pferde leiden an einer gestörten Darmflora. Dies kann folgende Ursachen haben:

  • Fütterung von „saurem Futter„, wie zB Silage, Heulage, melassiertes (zuckerreiches) Kraftfutter, generell zu viel Kraftfutter bzw. generell Futter von schlechter Qualität, wie schimmliges Heu oder fruktanreiches Gras.
  • Medikamentengabe – viele Antibiotika zerstören dauerhaft die Darmflora, diese muss neu aufgebaut werden.
  • Ganz wichtig ist die regelmäßige Entwurmung. Um zielsicher zu entwurmen, sollte man regelmäßige Kotuntersuchungen für jedes Pferd durchführen. Jedoch ist nach jeder Entwurmung die Darmflora des Pferdes neu aufzubauen.
  • Allgemeine Fütterungsfehler, wie beispielsweise Fütterung von Kraftfutter vor der Raufutter-Gabe. Dies kann zu einer Übersäuerung des gesamten Darmtraktes des Pferdes führen.

Viele Kunden von Pferdehanf berichten von einer äußerst Stoffwechsel-optimierenden Fähigkeit dieses natürlichen  Zusatzfutters für Pferde. Aufgrund seiner Zusammensetzung wird dem Pferdehanf eine entgiftende und harmonisierende Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel der Pferde nachgesagt.

2. Die Lebensumstände des Pferdes optimieren

Um eine übermäßige Wurmbelastung zu vermeiden, sollten Sie auf die nötige Boxen und Weidehygiene achten. Hierzu gehört das tägliche Absammeln der Pferdeäpfel aus Stall und Weide. Um einen größeren Wurmbefall zu vermeiden kann man Stall und Weide mit effektive Mikroorganismen besprühen oder den Stall mit „Urgesteinsmehl“ ausstreuen bzw. die Weiden  regelmäßig kalken.

Ganz wichtig ist das soziale Umfeld des Pferdes. Hier einige Punkte zum Überlegen:

  • Wie verträgt sich Ihr Pferd mit seinen „Boxennachbarn“ oder „Koppelnachbarn“?
  • Wie verhält sich Ihr Pferd in der Herde? Bemerken Sie Konflikte in der Herde?
  • Wie gestaltet sich die „Mensch-Pferd“ Beziehung?

3. Die Zähne:

Achten Sie unbedingt auf den Zustand der Zähne! Leidet Ihr Pferd unter Zahnproblemen, kann es möglicherweise die Nahrung nicht mehr ausreichend zerkauen. Dies begünstigt das Entstehen von „Kotwasser“.

4. Blockaden der Wirbelsäule:

Blockaden entlang der Wirbelsäule können zu „erhöhtem Stress“ von Wirbelsegmenten führen. Diese Kompression der Wirbelkörper kann zu einer „Fehlinformation“ zu Organen wie Leber und Nieren und den diversen Darmabschnitten führen. Wenn Ihr Pferd an Kotwasser leidet, sollten Sie in jedem Fall einen guten Osteopathen oder cranio-sacral Omnipathen kontaktieren und Ihr Pferd genau durchchecken lassen.

5. Ausreichende, physiologische Bewegung:

Pferde sind Bewegungstiere. Es liegt in der Natur des „Fernwanderwildes Pferd“ ständig zu fressen, wobei sie sich langsam grasend fortbewegegen. Dabei ist der Kopf gesenkt, was wiederum zu einer Entspannung der Wirbelsäule und Rückenmuskulatur führt. Den meisten Pferden mit Kotwasser tut langsame, aber umfassende (Schritt-)Bewegung sehr gut. Denn der Stoffwechsel des Pferdes ist auf gleichmäßige, langsame Bewegung von Natur aus eingestellt.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Naturgemäße Haltung
  • Optimale Fütterung die das Immunsystem stärkt und für die Gesundhaltung der Pferde sorgt
  • Langsame Futteränderungen, besonders am Anfang und am Ende der Saison
  • Ständig verfügbares frisches und keimfreies Wasser
  • Regelmäßige Pferdepflege und Hygiene
    Gesundheitskontrollen, Impfungen, Entwurmungen
  • Verantwortungsbewusster Umgang bei Medikamenten
  • Vertraute Umgebung
  • Viel und wenn möglich freie Bewegung
  • Keine Leistungsüberforderung
  • Aufmerksamkeit

Viele Pferdehalter und Reiter unterschätzen das Thema Kotwasserproblem bei ihren Pferden. Da ein schlechter Stoffwechsel in der Regel immer zu Beschwerden führt, sollte man auch besonders auf die Verdauung achten.
Pferdehanf, leberwirksame Kräutermischungen und auch eine Darmsanierung sind dabei eine große Hilfe. Die Leber ist nicht nur bei Pferden das wichtigste Entgiftungsorgan und kann sich relativ schnell und auch ziemlich zuverlässig regenerieren. Wenn die Blutwerte keine nennenswert höheren Werte anzeigen, ist an eine Unterstützung zur Leberentgiftung zu raten. Die Pferdeleber reagiert in den meisten Fällen positiv auf Kräuter die zur natürlichen Entgiftung beitragen.

Die Gesundheit der Pferde ist nicht nur von körperlichen Faktoren abhängig, sondern auch der seelische Zustand spielt eine sehr wichtige Rolle. Ganz wichtig sind, wie schon erwähnt, eine fachgerechte Fütterung, gute Hygiene und ein optimales soziales Umfeld, sowie selbstverständlich auch viel Liebe und Zuwendung.

Fazit

Das Kotwasserproblem bei Pferden wird oftmals unterschätzt. Ein schlecht funktionierender Stoffwechsel führt beim Pferd früher oder später zu verschiedensten körperlichen Beschwerden. Im Fall von Kotwasser helfen Kräuter, Pferdehanf  und eine Darmsanierung den Pferden, um ihren Stoffwechsel wieder auf Vordermann zu bringen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und bedenken Sie stets die Lebensumstände Ihres Pferdes.

Gesunde Pferdezähne – Pferdegesundheit beginnt bei den Zähnen

Gesunde PferdezähneVielen Pferdebesitzern ist die weitreichende Wirkung von Pferdezahn- und Maulgesundheit nicht bewusst. Gesunde Pferdezähne schieben pro Jahr zwischen zwei und drei Millimetern nach. Sie „wachsen“ nicht, sondern sind bereits im Jungpferdealter im Kiefer des Pferdes angelegt und „eruptieren“ nach und nach, bis die sogenannte Reservekrone völlig aufgebraucht ist.
Daher ergibt sich bei wildlebenden Pferden ein Maximalalter von ca. 30 Jahren, denn dann sind die Zähne sozusagen aufgebraucht. Unsere domestizierten Pferden können wir mittels Heucops und gequetschtem Getreide helfen, auch ohne funktionierenden Kauapparat zu überleben.
Nichts desto trotz sollte man versuchen, so lange wie möglich die Zähne seines Pferdes gesund und leistungsfähig zu erhalten.
Dazu gehören einige Punkte, die viele Pferdebesitzer nicht wissen:

Richtige Pferdefütterung und Zahngesundheit bei Pferden

Das Pferd als Steppentier und Vegetarier hat sich auf das Mahlen von großen Mengen an hartem Futter bestens eingestellt: Seine Zähne schieben pro Jahr zwischen zwei und drei Millimetern nach, um den Zahnabrieb auszugleichen. Deshalb ist es essentiell, Pferden ausreichend Raufutter in Form von gutem Heu anzubieten. Das raue Futter kann man als „Pferdezahnseide“ bezeichnen. Es reinigt die Zähne und schützt so vor Zahnfleischentzündungen, Problemen beim Zahnwechsel und zu wenig Zahnabrieb und sorgt für gesunde Pferdezähne.
Weiches Futter wie Silage verursacht einen zu geringen Abrieb der Pferdezähne. Beim Verzehr von Kraftfutter macht das Pferd kleine, unphysiologische Kauausschläge, um das kurze Futter im Maul zu behalten. Diese Kaumechanik wirkt sich negativ auf einen gleichmäßigen Abrieb der Backenzähne aus.

Ausreichender Weidegang und engmaschige Heunetze

Ausreichender Weidegang und die Verwendung von engmaschigen Heunetzen und die Gabe von ungiftigen Nadel- und Obstbaumzweigen fördern den natürlichen Schneidezahnabrieb bei Pferden.
Wichtiger Hinweis: Tragenden Stuten keine Tannenzweige verfüttern, da diese ggf. zu Frühgeburten führen können.

Richtige Pferdehaltung:

Pferde sollten Ihr Futter am besten direkt vom Boden aufnehmen. Je höher ein Heunetz oder die Futterraufe angebracht ist, desto eher kommt es zum unnatürlichen „Zurückziehen des Unterkiefers“. Dies führt zu einem erhöhten letztem Backenzahn (dem „11er“) im Unterkiefer. Als Resultat erhält das Kiefergelenk, aber auch die Schneidezähne unphysiologischen Druck. Selbiger Effekt tritt auf, wenn Boxenpferde beim Fressen ständig versuchen mittels angehobenen Kopfs über ihre Boxenwände ihre Umwelt wahrzunehmen. Deshalb sind Offenstallpferde häufig in besserer „Maulbalance“ als Boxenpferde.

Richtiges Training

Reiten mit feiner Hand und einer korrekten Dehnungshaltung lässt das Pferd im Kiefergelenk und Maul entspannen. Eine feste Reiterhand, die Anwendung vieler Hilfszügel, unkorrektes Longieren am Gebiss oder das Reiten in „Rollkur“ verspannen das Pferd und führen zwangsläufig zu Blockaden im Maul- und Wirbelsäulenbereich und langfristig zu Gebiss-Problemen.

Regelmäßige Kontrolle der Pferdezähne durch Pferdezahnspezialisten

Schneidezahnbehandlung Pferd - Der Pferdezahn braucht die richtige Pflege.Nicht zuletzt ist eine regelmäßige Kontrolle und Korrektur von einem Pferdezahnspezialisten das A und O gesunder Pferdezähne. Junge Pferde bis fünf Jahre sollten aufgrund des Zahnwechsels halbjährlich, erwachsene Pferde alle zwölf Monate kontrolliert und bei Bedarf von einem Experten behandelt werden.
Sicherlich ist eine Zahnbehandlung eines Pferdedentalspezialisten kein Schnäppchen. Regelmäßige Zahnpflege stellt jedoch eine echte Investition in die Gesundheit und damit Zukunft Ihres Pferdes dar. Gute Dentalpflege sollte genauso wie richtige Hufbearbeitung nicht als Luxus angesehen werden, und als regelmäßige Gesundheitsmaßnahme beim Pferd selbstverständlich sein. Denn ohne Maulbalance wird kein Pferd bis ins hohe Alter gesund, leistungsfähig und psychisch ausgeglichen sein!

Mit dem Pferd spazieren gehen – Pferdetraining einmal anders

Viele Leute langweilen sich bei ihrem täglichem Job. Viele Pferde tun das gleiche… Warum nicht mal ein bisschen Abwechslung schaffen, indem man mal mit dem Pferd spazieren geht? Viele Pferde finden es unheimlich spannend, mit ihrem zweibeinigen Freund die Umgebung zu erkunden. Viele Zweibeiner finden es beängstigend… Wichtig ist, dass man selber immer entspannt und ruhig bleibt, eine tiefe Bauchatmung beibehält und locker die Schultern fallen lässt. Pferde reagieren sehr sensibel auf eine veränderte Atmung oder erhöhte Muskelanspannung – egal ob man im Sattel oder zu Fuß unterwegs ist.

Durch gemeinsame Spaziergänge die Pferd-Mensch Beziehung stärken

Mit dem Pferd spazieren gehen. Durch gemeinsame Spaziergänge Pferd-Mensch-Beziehung stärkenGemeinsame Spaziergänge sind aber nicht nur eine schöne Abwechslung, sie stärken auch die Pferd-Mensch-Beziehung hinsichtlich gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Gesetzt den Falls, man macht es richtig: Wichtig ist als Pferdebesitzer die Führung zu übernehmen. Das heißt, man gibt Tempo, Richtung und Abstand zum Pferd vor und fordert selbige auch konsequent ein. Es liegt in der Natur des Pferdes die Rangordnung innerhalb einer Herde immer wieder zu hinterfragen und zu verändern. Dies macht es beispielsweise mittels mehr oder weniger auffälligem „Abdrängen“ seines Zweibeiners. Oder aber auch mittels Überholen des Führers. Denn das ranghöhere Pferd führt schließlich die Herde an und ist somit immer eine Nasenlänge vorn.

Durch spazieren gehen mit dem Pferd eine solide Vertrauensbasis schaffen

Wenn man es schafft, dem Pferd Sicherheit zu geben, helfen Spaziergänge dem Pferd, eine solide Vertrauensbasis zu seinem Menschen aufzubauen. Es wird merken, dass sein Zweibeiner als „gelassenes Alphatier“ sehr wohl in der Lage ist, schwierige Situation zu meistern. Diese Vertrauensbasis fördert auch beim Reiten eine erfolgreiche Zusammenarbeit, beispielsweise bei einem Turnier oder einem schwierigen Sprung.

Beim spazieren gehen das Futterangebot für das Pferd erweitern

Leberentgiftung PferdSolche Ausflüge zu Fuß können auch genutzt werden, um das Futterangebot zu erweitern. Man kann zum Beispiel gemeinsam Hagebutten pflücken. Diese Früchte sind genauso wie Sanddorn echte Vitamin C Bomben. Auch Disteln (siehe Bild) fressen viele Pferde sehr gern, da sie auf natürliche Weise die Leber entlasten und das Pferd entgiften. Eine gelegentliche Gras-Pause ist ebenfalls sinnvoll, weil sein Vierbeiner ggf. andere Kräuter und Gräser zu sich nehmen kann als auf seiner eigenen Weide. Und auch für das Pferd ist es schön, wenn Arbeit nicht immer „ernst“, sondern auch mal für alle Sinne inklusive Geschmackssinn anspricht.

 

Gesunde Pferdefütterung – nicht nur das „WAS“ sondern auch das „WIE“ ist wichtig

Gesunde Pferdefütterung - Pferde fressen Gras

Dass für eine gesunde Pferdefütterung ein Pferd möglichst natürlich, vielseitig und Vitalstoffreich ernährt werden sollte, ist relativ einleuchtend. Aber nicht nur, was einem Pferd an Futtermitteln verarbreicht wird, sondern auch wie ist sehr wichtig. Hier einige Tipps, wie Sie Ihrem Pferd sein Futter so gesund und bekömmlich wie möglich machen:

Pferde immer vom Boden aus füttern

Zu empfehlen ist es, wenn möglich, Pferde immer vom Boden aus zufüttern. Je höher ein Heunetz oder die Futterraufe angebracht sind, desto eher kommt es zum unnatürlichen „Zurückziehen des Unterkiefers“. Dies führt zu einem deutlich erhöhten letztem Backenzahn (dem „11er“) im Unterkiefer. Als Resultat erhält das Kiefergelenk, aber auch die Schneidezähne unphysiologischen Druck. Selbiger Effekt tritt auf, wenn Boxenpferde beim Fressen ständig versuchen mittels angehobenen Kopfs über ihre Boxenwände ihre Umwelt wahrzunehmen. Deshalb sind Offenstallpferde häufig in besserer „Maulbalance“ als Boxenpferde.

Regelmäßige Kontrolle und Korrektur der Pferdezähne

Die regelmäßige Kontrolle und Korrektur der Pferdezähne ist ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Gesundheitsprophylaxe beim Pferd. Nicht umsonst nennt man den Maulbereich auch „Kopfdarm“. Denn hier setzt bereits der Verdauungsvorgang, beispielsweise die enzymatische Aufspaltung von Kohlehydraten ein. Umso wichtiger ist es beim Pflanzenfresser Pferd, dass eine reibungslose Zerkleinerung und Einspeichelung des Futters möglich ist.

Pferde müssen in Ruhe fressen können

Gesunde Pferdefütterung bedeutet auch, dass Pferde in Ruhe fressen können. Viele Pferde haben Stress beim Fressen. Entweder weil sie ihr Boxennachbar „bedroht“, oder weil sie sehr rangniedrig sind, und beispielsweise im Offenstall ständig verscheucht werden. Genauso wie beim Menschen ist es auch für ein Pferd wichtig, seine Nahrung in entspannter Atmosphäre und ohne Futterneid aufnehmen zu können. Wichtig ist also, dass die Pferde mehre Mahlzeiten, idealerweise drei bis vier Mahlzeiten zu sich nehmen können, und somit gar kein übermäßiger Hunger, Futterneid und Aggressivität entstehen kann. Pferde sind sogenannte Dauerfresser. Durch die fehlende Gallenblase befindet sich ständig (saure) Galle im Magen. Wenn Pferde zu lange Fresspausen einlegen müssen, weil sie beispielsweise lediglich zwei Mal am Tag gefüttert werden, entstehen häufig Magenprobleme. Auch Stress und Futterneid kann ein Auslöser für Magengeschwüre sein. Wichtig ist daher, dass Pferde entspannt ihr Pferdefutter aufnehmen können, ohne dauernd gestört zu werden. Bei Offenstallpferden ist es ratsam, mehr Futterplätze als Pferde einzurichten, damit auch die rangniedrigen Tiere mit Sicherheit ausreichend Futter erhaschen können.

Kraftfutter besser erst 1 Stunde nach dem Raufutter geben

Magenschonender ist es darüber hinaus dem Pferd Kraftfutter erst dann zu füttern, wenn es bereits mindestens eine Stunde Raufutter gefressen hat. Dann ist der Magen und Darm bereits aktiviert und ausreichend mit Verdauungsflüssigkeit angereichert. So kann das Stärke reichere und damit schwerer zu verdauende Kraftfutter besser verarbeiten.

Zur richtigen Verdauung bei der Pferdefütterung für ausreichend Trinkwasser sorgen

für ausreichende Trinkwasserversorgung bei der Pferdefütterung sorgenEin weiterer Aspekt der gesunden Pferdefütterung ist zur besseren Verdauung ausreichend Trinkwasser bereit zu stellen. Viele Pferde sind aufgrund ihres ausgezeichneten Geruchssinns sehr heikel, was die Frischwasserqualität betrifft. Bereits kleinere Verunreinigungen wie etwas Mist im Tränkebecken können dazu führen, dass Pferde zu wenig Trinken. Bei Boxenhaltung ist besonders auf eine gute Durchlüftung von Ställen zu achten, da sich Ammoniak gern in Wasser absetzt und die Pferde dann ihre Flüssigkeitsaufnahme auf ein Minimum reduzieren. Eine unzureichende Aufnahme an Wasser kann zu Verstopfungskoliken, aber auch zu Organ- und generell Stoffwechselproblemen führen.

Vitamine und Spurenelemente für Pferde

Vitamine für Pferde

Vitamine sind bei Pferden für einen optimalen Ablauf der gesamten Lebensfunktionen wichtig. Eine der hauptsächlichsten Vitaminquellen ist frisches Raufutter, wobei allerdings der Vitamingehalt bei längerer Lagerhaltung abnimmt. Gras und Heu (Raufutter) sind die Basis vom Pferdefutter, der Schnittzeitpunkt der Gräser, sowie deren Zusammensetzung bestimmen den Vitamin-, Mineralstoff und den Proteingehalt. In der Regel ist eine Zufütterung dieser Vitalstoffe mit Mineralfutter für Pferde nötig, um die Pferde optimal mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Vitaminmangel bei Pferden stört den Stoffwechsel und führt zu Krankheiten.

Vitamine sind bereits in einigen Futtermitteln wie z.B. im Raufutter enthalten, wieder andere werden vom Pferdekörper durch die eingenommenen Futterbestandteile produziert. Der genaue Bedarf bei Pferden an Vitaminen ist von Faktoren wie die Belastung, Haltung, Alter und Gesundheitszustand abhängig.

Welche Vitamine benötigt ein Pferd und wie viel davon?

Bei Vitaminen unterscheidet man zwischen fettlöslichen Vitaminen und den wasserlöslichen Vitaminen. Die angegebenen Rationen IE (internationale Einheiten) beziehen sich auf ungefähre Werte bei leichter Arbeit und einem Gewicht von 400 kg.

Fettlösliche Vitamine sind:

  1. Vitamin A – ca. 30000 IE
  2. Vitamin D – ca. 3600 IE
  3. Vitamin E – ca. 800 mg
  4. Vitamin K – genaue Mengen sind nicht bekannt

Diese Vitamine sind in frischem und grünem Gras ausreichend enthalten.

Wasserlösliche Vitamine sind:

  1. Vitamin C – wird vom Körper gebildet
  2. Vitamin B1 – ca. 30,4 mg
  3. Vitamin B2 – ca. 19 mg
  4. Vitamin B3, B5, B6, B12 und Vitamin B15
  5. Vitamin H (Biotin) – ca. 0,38 mg
  6. FolsäureBestimmte Mikroorganismen im Verdauungssystem der Pferde sind für die Produktion von den meisten dieser wasserlöslichen Vitamine zuständig.

Wofür sind welche Vitamine hilfreich?

  • Vitamin A – gut für das Immunsystem, Haut und Schleimhäute, Sehkraft, Nervenfunktionen
  • Vitamin B1 – Fettstoffwechsel, Kohlenhydratstoffwechsel
  • Vitamin B2 – Stoffwechsel, Hautregeneration
  • Vitamin B6 – gut für die Hämoglobinbildung, baut Fette, Kohlehydrate und Proteine ab
  • Vitamin B12 – Zellstoffwechsel
  • Vitamin C – Immunsystem, Muskelfunktion und Antioxidans
  • Vitamin D -gut für den Knochenaufbau
  • Vitamin E – Muskelfunktionen, Antioxidans, Fettstoffwechsel
  • Folsäure – beugt Anämie vor
  • Vitamin H – Fettaufbau und gut für die Huf- und Hornstruktur
  • Vitamin K – Blutgerinnung

Wo finde ich Vitamine für Pferde?

Obst und Gemüse sind Leckereien und versorgen Pferde mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. Daher ist es vor allem im Winter wichtig Pferde mit Saftfutter zu versorgen.  Folgende Obst- und Gemüsesorten können verfüttert werden: Karotten, Rote Beete, Äpfel, Birnen, geschälte Bananen und Futterrüben.

Man sollte darauf achten, dass Obst und Gemüse, die Vitamine für Pferde beinhalten nicht schimmlig oder faulig sind, da verdorbene Früchte Giftstoffe enthalten und Koliken verursachen können. Vitamine und Mineralstoffe finden Sie aber auch in Zusatz- und Ergänzungsfutter.

Welche Vitamine sind in normaler Pferdenahrung nur spärlich zu finden?

Die normale Pferdenahrung bezieht sich hauptsächlich auf Raufutter, was aber nicht alle lebensnotwendige Vitamine- und Mineralstoffe enthält. Pferdefutter sollte daher auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, da vor allem Fohlen, tragende und säugende Stuten, Pferde mit hoher Belastung und auch kranke Pferde eine zusätzliche Nahrungsunterstützung benötigen.

Oft leiden Pferde unter Mangelerscheinungen wie Magnesiummangel durch schlechte, oder nicht ausreichende Fütterung. Vor allem ein Mangel an Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Jod, Selen und Kalzium tritt besonders in den Wintermonaten auf.

Welche Vitamine sind in Pferdehanf enthalten?

Im Pferdehanf sind nicht nur wichtige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente für Pferde wie Calzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Zink enthalten, sondern auch alle Vitamine, die Pferde und Fohlen für einen guten Gesundheitszustand brauchen und die nicht alleine über das Rau- und Grünfutter abgedeckt werden.

Vitamin B1, B2, B3, B6, Vitamin C für das Immunsystem und Vitamin E, sowie ungesättigte Fettsäuren, essentielle Aminosäuren und Antioxidanten sind im Pferdehanf enthalten, weshalb man mit nur einem einzigen Produkt, den gesamten Nahrungsbedarf als Zusatzfutter bei Pferden abdecken kann.

Wie sinnvoll sind Spurenelemente für Pferde?

Pferde benötigen für ihre Gesundheit über 20 verschiedene Mineralstoffe und Vitamine. Einige davon werden in größeren Mengen benötigt, andere in nur kleinen Mengen. Mineralstoffe die in größeren Mengen benötigt werden, nennt man Mengenelemente. Die nur in geringen Mengen benötigten Mineralstoffe bezeichnet man als Spurenelemente (auf dieser Seite finden Sie Informationen darüber, welche Vitamine Pferde benötigen).

Spurenelemente sorgen für eine optimale Steuerung von den wichtigen Stoffwechselprozessen, wie beispielsweise den Knochenaufbau, Bildung vom roten Blutfarbstoff und die Regelung von den hormonellen Abläufen. Wenn in der Pferdeernährung ein oder mehrere Spurenelemente fehlen, kann die Körperfunktion zum Erliegen kommen.

Spurenelemente in der Pferdefütterung sind:

  • Eisen – wichtig für die Bildung der roten Blutstoffe und den Sauerstofftransport. Eisen (Fe) ist in vielen Futtermitteln enthalten.
  • Kupfer – wichtig für die Knochenentwicklung, Bindegewebsbildung, sowie Blut-, Nerven und Pigmentbildung. Kupfer (Cu) ist in Getreide, Kräuter und in Samen enthalten.
  • Zink – wichtig für die Haut– und Haargesundheit, Knochenbildung und die Milchproduktion. Zink (Zn) ist in Getreidekeimen, Hefe und Kleie enthalten.
  • Mangan – wird für verschiedene Enzymprozesse, vor allem im Mineralien- und im Fettstoffwechsel, benötigt und ist wichtig für die Funktion der Eierstöcke. Mangan (Mn) ist in Grünfutter und in Weizenkleie enthalten.
  • Kobalt – wirkt unterstützend auf die Eisenaufnahme und auf die Produktion von Vitamin B12. Kobalt (Co) findet man im Grünfutter und auf der Weide.
  • Jod – wird für die Schilddrüsen und die Hormonproduktion benötigt und ist im Seetang und in Meersalz enthalten.
  • Selen – wirkt als Antioxidans und wirkt sich auf den Muskelstoffwechsel aus. Selen (Se) ist hauptsächlich in Pflanzen enthalten.
  • Bor, Chrom, Fluor, Molybdän, und Zinn – diese essentiellen Spurenelemente sind in der Regel bei normaler Fütterung auch ausreichend vorhanden. Chrom hat übrigens Einfluss auf die Insulinbildung.

Ein Mangel an Spurenelementen ist im Blutbild sehr schwer festzustellen, da der Pferdeorganismus eine Unterversorgung ausgleicht, um so lange wie möglich alle benötigten Funktionen zu kompensieren.

Vitamine und Pferdehaut

Das größte Organ beim Pferd ist die Haut, die den Pferdekörper wie eine Hülle umschließt. Die Haut beim Pferd übernimmt die Thermoregulation, schützt vor Feuchtigkeitsverlust und dient der Kommunikation, da sie Sinnesorgane und auch verschiedene Drüsen beherbergt. Die Pferdehaut besteht aus drei Schichten, und zwar aus der Oberhaut oder auch Epidermis genannt, aus der Lederhaut und aus der Unterhaut.

Die Haut bewehrt sich in der Immunabwehr und dem Stoffwechsel. Hier ist sie als wichtiges Ausscheidungsorgan für Schlacken und Abbauprodukten von Nutzen. Insekten und die Umwelteinflüße wirken sich auf die Haut der Pferde negativ aus, aber auch eine unzureichende oder sogar falsche Fütterung belasten den Stoffwechsel und somit auch die Haut.

Wie ist der Aufbau der Haut beim Pferd?

  • Die Oberhautist mit dem Pferdefell bedeckt, hier befinden sich auch die braunen Pigmente. Die Oberhaut ist wiederum in zwei Schichten gegliedert, wobei die oberste Schicht aus abgestorbenen und hornhaltigen Zellen besteht und in der unteren Schicht befinden sich die Hautkeimzellen, die für die Bildung von Hornschuppen oder Hornzellen verantwortlich sind und das Dickenwachstum der Epidermis beeinflussen.
    • Unter der Oberhaut befindet sich die dünne Lederhaut, in der zahlreiche Sinneszellen und Nerven, aber auch Drüsen, Blutgefäße und Haarwurzeln sind. Die Lederhaut besteht aus eher festen Bindegewebsfasern und funktioniert auf Grund der enthaltenen Blutgefäße auch als Blutspeicher. Die Haarwurzeln an der Lederhaut sind Talgdrüsen, die für das Einfetten der Haut und der Pferdehaare sorgen.
    • Die unterste Hautschicht ist die Subcutis, oder Unterhaut genannt, mit viel Fettgewebe. Die zahlreichen Schweißdrüsen bei Pferden befinden sich in der Unterhaut, diese sind besonders am Hals, an den Flanken und auch im Schulterbereich sehr zahlreich.

Das zentrale Nervensystem bei Pferden steuert das Schwitzen und reguliert den Wärmehaushalt. Pferdeschweiß setzt sich hauptsächlich aus Wasser und aus Natriumchlorid zusammen. Bei Hitze oder Anstrengung verdunstet der Schweiß auf der Pferdehaut und diese Substanzen gehen somit verloren.

Wie sollte die Haut vom Pferd aussehen?

Die Haut beim Pferd ist der Spiegel der Gesundheit und gibt Aufschluss über das Befinden des Pferdes. Bei stumpfen und struppigen Fell, sowie bei Hautproblemen, können tiefere liegende Störungen des Organismus zugrunde liegen. Die Haut beschützt vor Überhitzung, Unterkühlung und Feuchtigkeitsverlust und sorgt dafür, die innere Körpertemperatur von etwa 38,5 ºC zu erhalten.

Wie kann ich die Haut beim Pferd durch Vitamine schützen?

Mit angemessenen, ausgewählten Vitaminen für Pferde kann man die Haut vom Pferd schützen. Der Bedarf an solchen Vitaminen sollte von einem Tierarzt, je nach Lebensalter und Leistungsbedarf, durch Mineralfutter angepasst werden. Die Durchblutung kann durch Vitamine angeregt werden, so dass die Haut wieder an Glanz und Vitalität gewinnt. Besonders bei Fellwechsel sollte man auf die Haut der Pferde achten und diese mit vitamin- und mineralstoffhaltiger Fütterung unterstützen. Bei Fellwechsel und Mangel an Nährstoffen kann es zu Hautausschlag, Pilzerkrankungen, Ekzemen, Mauke und auch zu Koliken kommen.

Pferde sind auch in der Natur oft stundenlang mit der Pflege von Haut und Fell beschäftigt, deshalb sollten die Vierbeiner täglich gepflegt werden. Das Fell und die Haut ist von Schweiß und Schmutz zu reinigen und zu bürsten. Die Haut wird durch kräftiges Bürsten viel besser durchblutet und der gesamte Pferdeorganismus angeregt. Auch die Atmung der Haut wird durch eine gute Pferdepflege verbessert. Öl, besonders Leinöl, wirkt sich positiv auf die Haut der Pferde aus und sorgt für glänzendes Fell. Zu viel Pflege, vor allem mit Shampoos und Zusatzstoffen, kann sich allerdings wieder schädlich auf die Haut der Pferde auswirken.

Der Pferdehanf eignet sich übrigens hervorragend als Zusatzfutter bei Hautproblemen oder schwachem Immunsystem. Man kann den Pferdehanf entweder als Behandlung zufüttern oder regelmäßig um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Vitamin E für Pferde

Vitamin E gehört zu der Gruppe von fettlöslichen Vitaminen und ist in der Natur hauptsächlich in ölhaltigen Grassamen anzutreffen. Vor allem bei Sportpferden, Zuchtstuten und alten Pferden ist eine zusätzliche Fütterung von Vitamin E hilfreich, da ein höherer Bedarf an Nährstoffen vorliegt.

Wie wirkt Selen und Vitamin E auf das Pferd?

Nach Studien zu diesem Thema berichtet man über die positive Wirkung von Selen auf die Muskulatur. Selen zählt zu den Spurenelementen, doch sollte man beachten, dass die Grenze zwischen einer optimalen Versorgung und der Schwelle zur Toxizität relativ eng ist.

Vitamin E wirkt beim Pferd als Schutz der Zellen und wichtiger Körpersubstanzen. Vitamin E fördert die Ausdauer und Muskelkraft und hat eine ausgezeichnete Wirkung bei Entzündungen und stärkt das Immunsystem vom Pferd. Besonders für die Herz- und Skelettmuskulatur ist es unentbehrlich. Ein Fehlen von Vitamin E erhöht den Sauerstoffverbrauch und kann als Spätfolge zu degenerativen Veränderungen in der Muskulatur führen.

Wo findet man im Futter Vitamin E für das Pferd?

Die Grünfütterung oder das Weiden ist prinzipiell ausreichend für eine genügende Vitamin E Versorgung. Maiskeim- und Weizenkeimöle sind reichhaltig an Vitamin E. Auch im Pferdehanf ist Vitamin E enthalten.

Wie viel Vitamin E braucht ein Pferd?

Der genaue Bedarf hängt von den individuellen Bedürfnissen der Pferde ab. Man kann gegebenenfalls Vitamin E vorbeugend oder bei schlechter Grünfütterung geben, als Durchschnittswert wird 1 mg Vitamin E pro kg Gewicht veranschlagt. Bei hoher Leistungsbereitschaft und bei Erkrankungen, wie. z.B. bei  Hufrehe, Sehnenverletzungen oder Muskelentzündungen steigt auch der Bedarf.

Wie viel Pferdehanf muss ein Pferd fressen um den Tagesbedarf an Vitamin E zu decken?

Da im Pferdehanf nicht nur Vitamin E enthalten ist, sondern noch viele wichtige Nährstoffe, genügen in der Regel 3 Messlöffel täglich bei einem Durchschnittspferd mit ca. 500 kg Körpergewicht. Unsere Spezialisten können Sie gerne über die genaue Zufütterung mit Pferdehanf beraten.

Pferdepflege: Wellness für Ihr Pferd

Die Pferdepflege und das Putzen des Pferdes wirken sich positiv auf dessen Allgemeinbefinden aus. Es bietet zudem eine gute Gelegenheit, sich immer wieder mit dem Tier und seinem Charakter vertraut zu machen bzw. das vielleicht schon seit Jahren bestehende Vertrauensverhältnis zu intensivieren. Die Pferdepflege unterstützt die Gesundheit von Mähne, Schweif und Fellstruktur. Sanfte Massagen durch Striegeln führen außerdem zur Entspannung der Körpermuskulatur. Gleichzeitig werden Schmutz und Ungeziefer entfernt, was Pilzinfektionen vermeiden hilft. Gutes Putzzeug ist daher bei der Pferdepflege unabdingbar.

Was ist bei der Pferdepflege zu beachten?

Bei der Pferdepflege sollte das angebundene Pferd möglichst ruhig stehen. Bei jungen oder nervösen Pferden geschieht dieses Anbinden beiderseits des Kopfes an einem passenden Stallhalfter. Der Anbindestrick wird mit einem leicht lösbaren Sicherheitsknoten an einem Anbindepfosten oder – ring festgezogen. Andere Anbindemöglichkeiten nur nutzen, wenn die nötige Sicherheit gewährleistet ist. Nicht an der Stalltür eines anderen Pferdes anbinden, um Rangeleien und Verletzungen zu vermeiden!

Zur Lösung grober Schmutzpartikel aus dem Fell mit dem Striegel kreisende Bewegungen über den gesamten Pferdekörper ausführen. Knochige Körperteile besser mit einem Gummistriegel oder flexiblen Nadelstriegel putzen. Langes Winterfell lässt sich am besten mit einem Federstriegel vom Schmutz befreien. Den, dieser besteht mehreren, flexibel ineinander gelagerten gezackten Metallringen, die bei Druck nachgeben. Aber auch hierbei die Gelenke und Beine besser aussparen.

Mit der Kardätsche, einer großen, weichen Bürste, in der einen und dem Striegel in der anderen Hand wird das Pferd bei der Pflege vollständig gebürstet, immer in Wuchsrichtung des Fells. Dabei wird die Kardätsche am Striegel abgestreift und dieser wiederum regelmäßig ausgeklopft.

Eine sogenannte Schmusebürste mit extrem weichen Borsten eignet sich für die Kopfreinigung. Alternativ kann man ein Putztuch oder einen weichen Putzhandschuh für den Kopfbereich wählen. Bei der Pferdepflege sind täglich Augen, Nüstern und Maulspalte mit einem feuchten Schwamm oder Tuch zu reinigen. Keine groben Fasern benutzen. Am besten eignen sich auch hier Mikrofasertücher, die extrem weich sind und leicht waschbar sind. Damit können außerdem besonders kitzlige Stellen ebenfalls sauber gehalten werden.

Schermaschinen kommen fast nur bei Sportpferden zum Einsatz. Die Beine sollte man niemals scheren. Nicht vergessen, auch das Putzzeug sauber zu halten!

Was muss man bei Mähne und Schweif während der Pferdepflege beachten?

Zur Langhaarpflege wird häufig eine Mähnen-/Schweifbürste verwendet, eine Bürste mit langen Borsten. Doch diese schnelle Methode kann viele Haare ausreißen und eignet sich zur Pferdepflege nur bedingt. Um das zu vermeiden, mit einer Hand den Schweif unterhalb der Schweifwurzel fest umfassen, um Haarverlust zu reduzieren. Besser den Schweif von Hand verlesen: Die einzelnen Strähnen trennen und mit den Fingern durchkämmen. Hierzu braucht es etwas Geduld, aber so können am besten alle Knoten gelöst, winzige Strohhalme oder Einstreureste entfernt werden. Auf diese Art kommt es auch nicht zu Haarbruch. Danach ist ein kurzes Durchkämmen unterhalb der Schweifwurzel auch wesentlich leichter möglich. Nicht vergessen: Ein langer und gepflegter Schweif sieht nicht nur gut aus, er ist vor allen Dingen ein natürlicher Fliegenschutz für alle Pferde!

Die Mähnenhaare werden mit einem grobzinkigen Mähnenkamm gepflegt. Eine Ausnahme hier bilden sogenannte Stehmähnen (z.B. bei Norwegern oder Ponyrassen), diese können auch mit der Kardätsche durchgebürstet werden. Besonders unterhalb der Mähnenhaare und den Mähnenkamm sollte gut geputzt werden um einen Juckreiz zu verhindern. Schließlich soll es dem Tier auch nach der Pferdepflege gut gehen.

Hufpflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Pferdepflege

Vor und nach dem Reiten werden die Hufe gereinigt und damit gleichzeitig kontrolliert. Richtige und vor allem regelmäßige Hufpflege beugt Krankheiten vor! Reitanfängern sollte eine erfahrene Person Anleitungen geben, besonders in Bezug auf die Stellung des Pflegers zum Pferd, um Unfälle durch Huftritte zu vermeiden. Es gehört Übung dazu, die Hufe korrekt aufzuheben und beim auskratzen sauber zu arbeiten.

Bei der Hufpflege werden Mist, Steinchen, Hallenbodenreste usw. mit einem Hufkratzer aus dem Huf entfernt. Darauf achten, dass der Strahl – der keilförmige Mittelteil des Hufes – nicht verletzt wird. Dagegen müssen die Strahlfurchen gründlich sauber gehalten werden, um faulende Stellen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Ein Stark verschmutzter Pferdehuf kann mit lauwarmem Wasser und einer Wurzelbürste gereinigt werden. Die Beine bei starken Verschmutzungen besser mit einem Schlauch abspritzen.

Nach dem Säubern der Pferdehufe wird Huffett oder Huföl aufgetragen. Dieses hält das Horn elastisch und versorgt es mit Nährstoffen für ein besseres Wachstum. Hufteer ist bei der Pferdepflege nur notwendig, wenn die Pferde auf feuchtem Boden stehen und sollte auch nur bei gesunden Hufen angewendet werden. Dann isoliert der Teer den Huf gegen eindringende Feuchtigkeit, doch das erspart nicht die regelmäßig Kontrolle. Alle sechs bis acht Wochen sollte ein Hufschmied die Hufe beschneiden oder beschlagen.

Ist das Abspritzen mit Wasser bei der Pferdepflege wichtig?

Bei hohen Sommertemperaturen ist das Abspritzen mit Wasser für das Pferd eine Wohltat. Bei der Pferdepflege wird das Tier – wie auch vor oder nach einem Turnier oder nach harter Arbeit – draußen gewaschen. Dabei sollte der Wasserstrahl nicht zu kräftig und das Wasser nicht allzu kalt sein. Achtung! Immer an den Hinterbeinen beginnen, da diese vom Herzen weiter entfernt sind! Besonders wichtig ist dies bei verschwitzten Pferden, da sonst der Kreislauf beeinträchtigt werden könnte. Ein mildes Shampoo kann dabei als Pflegemittel benutzen werden. Dieses sollte bei der Pferdepfelge aber auch gut ausgespült werden.

Von den Beinen sollte beim Abspritzen des Pferdes aufwärts arbeiten und vom Hals hinunter in Richtung Brust und Schultern bis zur Kruppe. Bei extrem wasserscheuen Pferden arbeitet man besser mit einem Eimer, weichen Bürsten und Tüchern, um das Tier nicht unnötig aufzuregen. Das überschüssige Wasser wird mit einem ein- oder beidhändigen Abzieher aus dem Fell am Körber gezogen. Zum Trockenreiben der Beine und des Kopfes kann man einige alte Handtücher zweckentfremden. Unbedingt das Pferd nach dem Abspritzen noch einige Runden im Schritt führen. Niemals sollte das Tier nach der nassen Pferdepflege einfach in die Box gestellt werden. Eine Abschwitzdecke eignet sich auch hier um die Feuchtigkeit vom Tier webzutransportieren.

Die echte Pferdepflege beginnt beim Ausmisten

Zur Pferdepflege gehört auch das tägliche Misten. Bei längerem Stehen auf verunreinigter und vor allem feuchter Einstreu können sonst Hufschäden wie Strahlfäule oder sogar Mauke entstehen. Fäulnisbakterien produzieren außerdem giftige Dämpfe, die die Atemwege des Pferdes beeinträchtigen können. Das tägliche Misten ist bei der Pferdepflege das A und O. Hält man es regelmäßig nach, so ist man auch schnell damit fertig. Dazu entfernt man den Kot und die nasse Einstreu komplett und füllt frische Einstreu in ausreichender Menge auf.

Alle begrenzten Auslaufflächen, wie z.B. Paddocks müssen ebenfalls regelmäßig vom Kot befreit werden, um Krankheiten zu vermeiden und kein Ungeziefer anzulocken.
Besser alle zwei Wochen, mindestens aber einmal im Monat sollte die komplette Box zur Pferdepflege leergeräumt werden. Nach Entfernen der gesamten Einstreu kann man die Box kurz mit Wasser ausspritzen und gut trocknen lassen. Hat ein krankes Pferd dort gestanden, sollte die Box gleichzeitig desinfiziert werden. Ansonsten sollte die Box kontrolliert werden, ob sich irgendwo Schimmel gebildet hat. Auch dieser kann das Pferd gesundheitlich schädigen und ist ein wichtiger Aspekt der Pferdepflege.

 

Mineralstoffe für Pferd

Pferde sind nicht in der Lage die für sie lebensnotwendigen Mineralstoffe im Körper zu speichern. Da beim Schwitzen Mineralen ausgeschieden werden, ist ein Ausgleich dieser Stoffe sehr wichtig. Die wichtigsten Nährstoffe für Pferde sind Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, sie halten generell die optimalen Lebensvorgänge in Gang und regulieren alle Körperfunktionen. Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente für Pferde sollten je nach Art, Lebensalter und vor allem auch dem Leistungsbeanspruchung angepasst werden. Kalzium, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor und Chlorid sind die wichtigsten Mineralstoffe. Aber auch Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Selen sind für die Ernährung ebenfalls sehr wichtig, allerdings in nur geringeren Mengen. Diese Stoffe sollten in einem guten Kraftfutter enthalten sein.

Was sind Mineralstoffe?

Ein Pferd braucht in der Regel um die 20 verschiedene Mineralstoffe. Einige davon in größeren Mengen (Mengenelemente) und wieder andere dafür nur in kleinen Mengen (Spurenelemente). Der genaue Bedarf wird nach dem Pferdetyp, Alter und auch nach dem Leistungsbedarf berechnet.

Mengenelemente sind Mineralstoffe, die die Pferde in größeren Mengen benötigen:

  • Calcium (Ca)
  • Chlor (Cl)
  • Kalium (K)
  • Phosphor (P)
  • Magnesium (Mg)
  • Natrium (Na)

Spurenelemente:

  • Eisen (Fe)
  • Jod (J)
  • Kobalt (Co)
  • Kupfer (Cu)
  • Mangan (Mn)
  • Selen (Se)
  • Molybdän (Mo)
  • Zink (Zn)

Die Spurenelemente sind für die Stoffwechselprozesse verantwortlich, wie beispielsweise für den Knochenaufbau, die Bildung der roten Blutkörper und für regelmäßig hormonelle Abläufe. Wenn Spurenelemente fehlen, so werden nicht nur die Funktionen des Pferdekörpers beeinträchtigt, sondern diese können sogar vollständig zum Erliegen kommen.

Woran erkenne ich einen Mangel an Mineralstoffen beim Pferd?

Die Mangelerscheinungen äußern sich an folgenden Faktoren: Haut-, Fell- und Hufprobleme, Vitalitätsschwäche und Mattigkeit, Anfälligkeit gegen Infektionen, Wachstumsstörungen, Skeletterkrankungen, sowie mangelnde Fruchtbarkeit.
Industriell hergestellte Futtermittel beinhalten zwar die wichtigsten Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente für Pferde, dennoch sollte zu einer kompletten Deckung der Bedarf noch zusätzlich ergänzt werden. Hierbei ist die individuelle Anpassung von Mineralstoffen für das Pferd vordergründig, denn jedes Tier ist einzigartig und hat somit auch seine eigenen Bedürfnisse.

Welche Zusammensetzung von Mineralfutter für das Pferd ist gewichtig?

Die Zusammensetzungen von Mineralfutter für Pferde sind unterschiedlich, entscheidend ist das Calcium- Phosphor-Verhältnis, sowie die Unterschiede in der Zusammensetzung und Dosierung.
Ein weiteres Kriterium der Mineralstoff- und Spurenelementergänzung sind die verwertbaren Mineralstoffquellen, wie z. B. biologisch aktiven Algenkalk oder “Magnaphoscal” (Natrium-Calcium-Magnesium-Phosphat).
Außerdem sollte das Mineralfutter für das Pferd aus einer bedarfsgerechten Dosierung von Spurenelementen bestehen, sowie sich über eine hohe Bioverfügbarkeit auszeichnen. Die Spurenelemente treffen durch diese Faktoren ohne Probleme in den Blutkreislauf und stehen somit optimal zur Verwertung zur Verfügung. Gutes Mineralfutter zeichnet sich durch den Zusatz natürlicher Wirkstoffe wie z.B. Seealgen, Bierhefe oder spezieller Kräuter aus. Ihre Aufgaben sind es, den Stoffwechsel zu aktivieren, das Immunsystem zu stärken und auch als natürliche Vitaminlieferanten zu dienen.
Da die Pferde naturgemäß auf kontinuierlich kleine Futteraufnahmen eingestellt sind, sollte das Füttern mehrmals täglich erfolgen. Die wichtigsten Mineralstoffe im Pferdekörper sind Kalzium und auch Phosphor. Bei mittelgroßen Pferden findet man ca. 7 kg Kalzium im Pferdeskelett, sowie 4 kg Phosphor, davon etwa 80% im Skelett. Der Mangel von diesen beiden Mengenelementen führt bei Fohlen und Pferden im Wachstum zu Knochenweiche und Knochenaufreibungen, was eine Neigung zu Brüchen zur Folge haben kann.
Eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, und auch mit Kräutern, beeinflussen positiv den Organismus und die Leistungsfähigkeit unserer Pferde, da das Füttern mit Heu, bei dem heutigem Zustand der Wiesen, schon lange nicht mehr ausreichend ist. Natürliche Mineralstoffe und ergänzende Futtermittel findet man übrigens auch bei Kräutern, mittlerweile steigen immer mehr Pferdebesitzer auf homöopathische Tierarzneimittel um.

Kraftfutter für Pferde

Was für Bestandteile enthält Kraftfutter für Pferde?

Die Bestandteile von Kraftfutter ersetzen die verbrauchte Körperenergie des Pferdes. Hierin sind vor allem Eiweiße, Fette und Zuckerstoffe enthalten.

Kraftfutter besteht entweder aus Getreidesorten oder aus einer Mischung von Rohfaser, Hafer, Weizen, Grasmehl, Zuckerrüben, Vitamine, Mineralstoffe und Soja. Gemischtes Kraftfutter gibt es meistens als Müsli und Pellets.

Kraftfutter für Pferde wird hauptsächlich bei Leistungspferden, Zuchtstuten, Fohlen und Deckhengste gefüttert, um den Leistungsverbrauch auszugleichen.

Kraftfutter sollte allerdings bei Erkrankungen der Pferde abgesetzt werden, da zu viel Energie freigesetzt wird. Eine individuelle Anpassung an den tatsächlich benötigten Kraftfutterbedarf ist sehr wichtig.

Wie sieht die Einteilung zwischen Raufutter und Kraftfutter für Pferde aus?

Raufutter wie Heu, Gras und Silage sind die Grundlage der Pferdeernährung und für die Gesundheit der Pferde lebenswichtig. Kraftfutter ist ein sogenanntes Ergänzungsfuttermittel und sollte erst NACH der Fütterung mit Raufutter gegeben werden.

Kraftfutter darf auch nicht in großen Mengen gefüttert werden, da es den Organismus belastet und sogar gefährlich werden kann. Pferde kennen kein Völlegefühl, weshalb bei einem unkontrollierten Zugang zum Futtermittel ein erhebliches Risiko besteht. Durch Überfressen können schwere Koliken und Stoffwechselprobleme entstehen.

Obwohl die Pferde in der Natur einen Großteil des Tages mit Futteraufnahme beschäftigt sind, ist der Pferdemagen nur auf kleine Futtermengen (über den ganzen Tag verteilt) angewiesen.

Wie ermittele ich den Kraftfutterbedarf?

Kraftfutter wird in der Regel sehr schnell vom Pferdeorganismus aufgenommen. Je höher der Anteil an Kraftfutter ist, desto wichtiger ist es, die Fütterung auf kleine Portionen verteilt zu geben, damit der bei Pferden empfindliche Magen-Darmtrakt nicht überlastet wird. Pro Mahlzeit sollten deshalb nicht mehr als ca. 0,5kg Kraftfutter/100kg gefüttert werden.

Der genaue Anteil hängt von der Arbeitsbelastung ab, da Freizeitpferde einen geringeren Energieverbrauch haben als Arbeitspferde. Es empfiehlt sich, Kraftfutter mit Mineralstoffen zu ergänzen, ein Blutbild gibt über Mängelerscheinungen genaue Auskunft.

Welche Tiere brauchen besonders viel Kraftfutter?

Kraftfutter ist vor allem bei laktierenden Stuten und Absetzfohlen zu empfehlen. Durchschnittliche Werte als Anhaltspunkt sind ca. 4-5 kg Kraftfutter bei den Stuten und ca. 3 kg Kraftfutter neben dem Weidegang bei den Absetzfohlen. Arbeitspferde, und Pferde, die sportliche Leistungen erbringen müssen, benötigen ebenfalls Kraftfutter. Hafer ist unter anderen das am beliebtesten Getreide.
Vor allem im Winter und bei schlechten Futterverwertern ist Kraftfutter bei stärkerer Belastung zu empfehlen.

Auch alte und kranke Pferde brauchen zum Raufutter noch zusätzliche Nahrungswerte. Da sich Kraftfutter aber nicht unbedingt für kranke Pferde und auch nicht für Pferde mit schlechten Zähnen eignet, kann natürlicher Pferdehanf in solchen Fällen zugefüttert werden.

Inwiefern ist Pferdehanf als Kraftfutter geeignet?

Der 100% natürliche Pferdehanf ist ein reines Naturprodukt und auf Grund der hochwertigen Nährstoffe, ideal als Ergänzungsfutter für alle Pferde. Im Pferdehanf sind wichtige Mineralien und Vitamine, Spurenelemente und Säuren enthalten, die sich überaus positiv auf den Stoffwechsel und auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken.

Die wichtigen Inhaltsstoffe vom reinen und gemahlenen Pferdehanf stärken und unterstützen das Nerven-, Herz- und Kreislaufsystem, fördern die Verdauung, die Atemwegsysteme und wirken entzündungshemmend bei Arthrose, Hufrehe und Gelenkentzündungen. Besonders schwer zu fütternde Pferde, alte Pferde, kranke und auch verletzte Tiere profitieren von der Fütterung mit dem Naturprodukt, aber prinzipiell kann der Pferdehanf ohne weiteres allen Pferden zusätzlich gefüttert werden, da dieser ohne Zusatzstoffe hergestellt wird und auch frei von Gluten ist.

Wie lagert man Kraftfutter für Pferde?

Eine trockene und saubere Lagerung von Kraftfutter verhindert Verunreinigungen und für Pferde sehr schädliche Schimmelbildungen. Wichtig ist auch, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten, da nicht nur die Aufbewahrung, sondern auch die Haltbarkeit sich zwischen den Kraftfuttersorten unterscheidet. Große Ställe verfügen für die Lagerung über entsprechende Futtersilos, kleinere Betriebe lagern Pferdefutter dagegen in geeigneten Futtertonnen.

Ergänzungsfutter für Pferde

Ergänzungsfutter soll die Ernährung der Pferde mit dem täglichen Raufutter komplettieren. Der Bedarf an Ergänzungsfutter richtet sich bei Pferden nach dem Leistungsbedarf und dem Erhaltungsbedarf. Turnierpferde, oder Pferde die viel arbeiten, haben einen höheren Energiebedarf als Beistellpferde, die so gut wie keine Leistung erbringen müssen. Mutterstuten brauchen in der Regel auch Ergänzungsfutter, da sie die Fohlen miternähren müssen. Bei kranken Pferden kann ebenfalls eine Fütterung mit individuellem Ergänzungsfutter eingesetzt werden, um das Immunsystem und die Verdauung zu aktiveren und zu unterstützen.

Aus was setzt sich Ergänzungsfutter für Pferde zusammen?

Ergänzungsfutter gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen und Formen wie beispielsweise Müsli und Pellets, die Inhaltsstoffe richten sich nach Hersteller und je nach Bedarf. In der Regel besteht Ergänzungsfutter aber aus Mineralstoffen, Vitaminen und Rohfasern.

Ergänzungsfutter für Pferde sollte hohen Qualitätsstandards entsprechen und qualitativ sehr hochwertige Additive enthalten. Es sollten auch keinerlei Zusatzstoffe, Aromastoffe, Farbstoffe, Füll- und Lockstoffe oder andere synthetische Stoffe enthalten sein.

Bei der Auswahl sollte man die Raufütterung korrekt einschätzen und das passende Ergänzungsfutter nach dem Bedarf des Pferdes auswählen.

(Siehe auch: http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/pferdehaltung/fuetterung/fragenfuetterung.htm)

Wann ist der Einsatz von Ergänzungsfutter geeignet?

  • Um Mangelerscheinungen und Verdauungsproblemen vorzubeugen
  • Bei Arbeits- oder Sportpferden, um die hohe Belastung auszugleichen
  • In den Genesungsphasen bei kranken Pferden
  • Bei Mutterstuten
  • Bei Fohlen für die Förderung vom Wachstum und Knochenbildung
  • Bei alten Pferden zur Unterstützung

Wie setzt man Ergänzungsfutter für Pferde ein?

Eine individuelle Anpassung vom Ergänzungsfutter ist mit dem Tierarzt abzusprechen. Das Zusatzfutter sollte man den täglichen Rationen der Fütterung beigeben, um die Pferde optimal mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Die genaue Dosierung ist natürlich je nach Hersteller und Produkt unterschiedlich.

Hilft Ergänzungsfutter für Pferde mit anfälligem Hufhorn?

Die Hornqualität kann durch schlechte Haltungsbedingungen sowie genetischer Veranlagungen negativ beeinträchtigt werden. Das Hufhorn ist anfällig und tendiert zu Rissen, bei einer falschen Haltung sollte natürlich auch hier interveniert werden. Das Ergänzungsfutter für Pferde kann durch eine gezielte Fütterung eine Besserung herbeiführen.

Ergänzungsfutter für Pferde kann einen Mangel ausgleichen, der sich auf die Hornqualität auswirkt.

Ist Ergänzungsfutter immer gesund?

Im allgemeinen sollte das Pferdefutter und auch das Ergänzungsfutter speziell auf die Bedürfnisse der Pferde abgestimmt sein. Mit einer ausgewogenen Pferdenahrung kann man nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch die Heilung positiv unterstützen. Allerdings sollte man vor allem bei der Zufütterung mit Mineralfutter bei Pferden vorsichtig sein. Eine Überdosierung von Mineralstoffen und Spurenelementen kann zu Organschädigungen führen. Auch Rehe, Magen- und Darmprobleme, Koliken und Langeweile können auf Grund von falscher Fütterung bei Pferden auftreten.

Was ist der Vorteil von natürlichem Pferdehanf als Ergänzungsfutter?

Der natürliche Pferdehanf ist als Ergänzungsfutter ideal, da dieser zur Gesundheitsvorsorge, sowie auch als Therapie bei Krankheiten problemlos gefüttert werden kann. Beim Pferdehanf handelt es sich um ein reines Naturprodukt, welches in der Regel auch gerne von Pferden gefressen wird.

Der Pferdehanf enthält keine Konservierungsstoffe, synthetisch hergestellte Vitamine oder sonstige künstlich zugesetzte Futtermittel, die sich schädlich auf den Organismus auswirken.

Dieses 100% Naturprodukt wird ohne Pestizide angebaut und die Qualität von Experten regelmässig überprüft. Bei der Hanfpflanze vom Pferdehanf handelt es sich um eine besondere Züchtung die (schon von Natur aus) kaum THC enthält und als Futterzusatz durch seine wertvollen Inhaltsstoffe bei Pferdespezialisten und natürlich auch bei den Vierbeinern besonders beliebt ist.

Pferdehanf können Sie als Ergänzungsfutter auch bei Pferden mit gesundheitlichen Problemen einsetzen, wie z.B. bei Verdauungsstörungen, bei Problemen mit Haaren, Haut und Hufen, um den Stoffwechsel zu aktivieren, sowie um die Muskeln und Gelenke zu unterstützen. Selbstverständlich eignet sich der Pferdehanf auch als Ergänzungsfutter für Stuten, Arbeits- und Sportpferde und für alte Pferde.

Da der Pferdehanf eine vielseitige Wirkung hat, braucht man sich nicht um weitere zusätzliche Futteroptionen kümmern. Der Hanf deckt in der Regel den täglichen Bedarf an Ergänzungsfutter Pferde ab.

Wofür sind Ergänzungsfuttermittel für Pferde gut?

Ergänzungsfuttermittel gibt man den regelmäßigen Rationen vom Pferdefutter bei, um eventuell auftretende Mängel bei der lebenswichtigen Nährstoffversorgung auszugleichen.Falsche Fütterung und schlechte Qualität der Futtermittel beeinträchtigen die Gesundheit. Ganz besonders im Winter leiden sehr viele Pferde unter Pferdekrankheiten und Mängelerscheinungen.

Ergänzungsfuttermittel gibt es in verschiedenartigen Zusammensetzungen, diese sind in der Regel auf den individuellen Bedarf der Pferde abgestimmt. Besonders alte Pferde, Fohlen und auch tragende Stuten, sowie Pferde die leistungsmäßig stark gefordert werden, benötigen bei der Fütterung noch eine zusätzliche Portion von weiteren Nähr- und Wirkstoffen. Ergänzungsfutter gibt es in unterschiedlichen Formen, die meisten Hersteller bieten es als Müslifutter oder auch als Pellet an. Wichtig ist allerdings nicht die Form, sondern es kommt auf die Inhaltsstoffe und auf die Zusammensetzung an.

Wann sollte man Ergänzungsfutter geben?

  • Um Mangelerscheinungen vorzubeugen
  • Arbeits- oder Sportpferde
  • Bei Krankheiten zur Unterstützung
  • In den Genesungsphasen
  • Bei tragenden und laktierenden Stuten
  • Bei Fohlen
  • Bei alten Pferden

Pferdehanf als Ergänzungsfutter

Ein natürliches und nicht nur von Pferdehaltern geschätztes Ergänzungsfuttermittel ist der Pferdehanf.

Mittlerweile wird der Pferdehanf auch immer mehr von Tierärzten und Pferdespezialisten empfohlen. Dieses reine Naturprodukt enthält wichtige Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe und Nährstoffe. Aber auch sehr wichtige Omega Fettsäuren, Linolsäuren und Gamma Linolsäuren sind in diesem empfohlenem Naturprodukt enthalten, da es speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pferde abgestimmt ist. Durch diese erstklassige Zusammensetzung werden die Selbstheilungskräfte der Pferde aktiviert und der allgemeine Gesundheitszustand deutlich verbessert.

Die regelmäßige Fütterung von Pferdehanf wirkt sich auf das Wohlbefinden der Pferde aus. Beim Fellwechsel bekommt das neue Haar einen schönen Glanz, die Muskulatur wird gestärkt und die Ausdauer wird sichtlich verbessert. Pferdehanf hilft übrigens auch bei Gelenkentzündungen, Hufrehe und Arthroseproblemen. Auch bei Verdauungs- und Stoffwechselprobleme, bei Problemen mit den Atemwegen und bei Herz-und Kreislaufbeschwerden kann Pferdehanf gefüttert werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um alte Pferde, verletzte Tiere, kranke Pferde, Sportpferde oder auch um trächtige Stuten handelt, die Tiere werden mit diesem Ergänzungsfuttermittel viel ausgeglichener und durch das neue Wohlbefinden ruhiger.

Achten Sie allerdings darauf, dass man Zusatzfutter für Pferde nur langsam und in kleinen Mengen füttern soll, um plötzliche Umstellungen oder Änderungen im Futterverhalten zu vermeiden.

Zeitungsartikel zum Einsatz von Hanf als Ergänzungsfutter in Kanada und den USA

Durch die langjährige Erfahrung und den erfolgreichen Einsatz von Hanf als Nahrungsergänzung für Pferde in Kanada und den USA, sind dort bereits zahlreiche Berichte in Pferdezeitschriften zum Thema Hanf für Pferde erschienen. Wir haben einige der interessantesten Artikel im folgenden für Sie zusammengefasst und übersetzt, damit Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen können.

„Hanf ist Hip für Pferde“


Quelle: Equine Wellnessmagazine
www.equinewellnessmagazine.com
Ausgabe: November/Dezember 2007
Autor: Audi Donamor
„Also, was macht all den Hype um die Fütterung von Hanf bei Pferden aus? Gut, würden Sie Ihrem Pferd eine Supernahrung geben, die Gelenkschmerzen und Entzündungen lindern kann, das Herz-Kreislaufsystem unterstützt, den Zustand von Haut, Fell, Hufen und Schweif unterstützt und als Verdauungshilfe dient? Sie müssen nach nichts weiterem Ausschau halten als nach Hanf. „
In Ihren weiteren Ausführungen beschreibt die Autorin Hanf als eine reiche Ressource von essentiellen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren dar. Sie beschreibt es als das ausgeglichenste Nahrungsmittelöl, dass es zu Zeit auf dem Markt gibt. Es liefert laut ihren Angaben glutenfreies, leicht verdauliches Protein und ist reich an Vitamin C, E und Chlorophyll. Darüber hinaus enthält Hanf ein exzellentes Aminosäureprofil und anders als viele andere Grünpflanzen keine Gas produzierenden Substanzen und die Pferde lieben den Geschmack.

„Nutzen ziehen aus Omegas“

Quelle: Holistic Horse
http://holistichorse.com/
Dezember 2007/Januar 2008
Autor: Shari Frederick
„Ein ausgewogenes Verhältnis von essentiellen Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren sollte 3:1 betragen. Welches Verhältnis besteht in der Ernährung ihres Pferdes?“
Ausgehend von der zitierten Frage wird in diesem Artikel berichtet, dass durch die übliche Pferdeernährung mit Getreide, Weizen, Hafer, Sonnenblume, Raps oder Soja wesentlich mehr Omega 6 als Omega 3 Fettsäuren zur Verfügung gestellt werden. Dieses Mißverhältnis relativiert jedoch die Vorteile von beiden.
Der Artikel verweist auf die Vor- und Nachteile von Flachs, Fischöl und Hanf als Nahrungsergänzung im Zusammenhang mit Omega-Fettsäuren. Hanf das seit tausenden von Jahren sowohl für menschliche als auch tierische Ernährung Verwendung findet, wird darin ein ausgewogenes Verhältnis von 3:1 Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren bestätigt. Nachfolgend wird Hanf als hochwertige Quelle für leicht verdauliche Proteine, Vitamine, Enzyme und Antioxidantien beschrieben.
Im Artikel zusammengefasste Vorteile der einzelnen Inhaltstoffe von Hanf: Zellschutz, Immunabwehr, entzündungshemmend, antiallergisch, u.v.m.
„Pferde mit Problemen von Insulinresistenz, Immunschwäche, Entzündungen, Hautproblemen und Gewichtsschwierigkeiten zeigen Vorteile durch Hanf“

„Hanf: für die Gesundheit Ihres Pferdes“

Quelle: Natural Horse
www.naturalhorse.com
Ausgabe September/Oktober 2006
Autor: Letizia Gasparetti

Die Autorin berichtet, dass Hanf nichts mit Marihuana gemein hat. Beide sind zwar aus der selben Pflanzenfamilie, in Gegensatz zu Marihuana enthält Hanf jedoch keine Drogensubstanzen (THC), bzw. lediglich extrem geringe Spuren davon.
Weiterführend geht Sie darauf ein, dass Hanfprotein alle 8 essentiellen Aminosäuren in einer äußerst hohen Konzentration enthält und diese in einer hervorragend verdaulichen Form vorliegen. Anschließend wird auf das optimale Verhältnis (3:1) von Omega6 zu Omega3 Fettsäuren in Hanf hingewiesen.
„Studien weisen darauf hin, dass EFA´s „gute“ Fette sind, so lange sie dem Körper in einem ausgeglichenen Verhältnis vorliegen.“
Im folgenden geht die Autorin noch einmal auf weiter verschiedene Inhaltsstoffe ein, die Hanf so wertvoll für den Organsimus machen, insbesondere Flavonoide, Antioxidantien, Nichtpsychoaktive-Cannabinoide und Terpenoide. Allesamt mit vermutetem Potential positiver Wirkungen in den Bereichen Zellschutz, als Entzündungshemmer, als Antiallergikum und vieles mehr.

„Pferde profitieren durch Hanf auf natürliche Art“

Quelle: Natural Horse
www.naturalhorse.com
März/April 2007 Autor: Letizia Gasparetti
kostenpflichtiger Artikelabru
Die Autorin berichtet in diesem Artikel über verschiedene Tests bei Pferden, die über einen gewissen Zeitraum mit Hanf als Nahrungsergänzung gefüttert wurden und über die Vorurteile mit denen Pferdebesitzer zu kämpfen hatten. Bezüglich der Resultate werden verschiedene Pferdebesitzer zitiert.
„Ich bin sicher, dass Hanf eine entzündungshemmende Wirkung hat. Ich habe solche Fortschritte nicht bei Glucosaminen gesehen“
, so die Aussage einer Pferdebesitzerin, die bei 2 schwierigen Fällen mit Gelenkentzündungen, Hufproblemen und einem allgemein schlechten Zustand über einen Zeitraum von 2 Monaten Hanf bei ihren Pferde zugefüttert hat. Außerdem wird berichtet, dass eines der Pferde weniger Getreide benötigt um ihr Gewicht zu halten. In dem Artikel werden eine Reihe weiterer positiver Beispiele von Pferden angeführt bei denen die Nahrungsergänzung mit Hanf positive Auswirkungen und eine deutliche Verbesserung auf den allgemeinen Zustand bei schwierigen Fällen hatte. Darüber hinaus wird davon berichtet, wie schwierig es mitunter war, bei Pferdebesitzern und insbesondere Tierärzten sowie anderen Experten Überzeugungsarbeit zu leisten.
„Es macht schon ein wenig ein ungutes Gefühl, wenn man entgegen den Ratschlägen von 2 Tierärzten handelt, aber Mollys Beine schwollen  ohne Hanf weiter an. Mit Hanf, auch mit einer solch geringen Menge, klangen die Schwellungen jedoch ab.“
Oftmals wurde aufgrund von Vorurteilen ohne Detailkenntnisse geurteilt. Trotzdem haben überzeugte Pferdebesitzer entgegen den „Ratschlägen“  dem Ganzen eine Chance gegeben und waren hinterher über die Resultate mehr als glücklich.

Podcast zum Thema Ernährung bei Pferden mit Insulinresistenz

…und der Vergleich von Hanf und Flachs als mögliche Nahrungsergänzung für die ausreichende Versorgung mit essentiellen Fettsäuren.

Die Autorin unterstreicht in diesem Podcast unter anderem die Wichtigkeit von ballaststoffreicher Ernährung  im Zusammenhang mit Insulinresistenz bei Pferden .

„Pferde brauchen kein Getreide zum leben.“

Die Fütterung von Getreide hat nach Ihrer Ansicht eher mit den Bedürfnissen und Einstellungen der Pferdebesitzer zu tun. Als Nahrungsergänzung in Bezug auf den Bedarf an essentiellen Fettsäuren führt Sie das allgemein bekannte Flachs an, ergänzt aber gleichzeitig, dass in Bezug darauf  Hanf ein höherwertigeres Profil an essentiellen Fettsäuren besitzt und somit aus Ihrer Sicht besser für insulinresistente Pferde eingesetzt werden kann als Flachs.

Zum Thema Insulinresistenz erklärt sie noch, dass die meisten Pferde aus genetischer Sicht eher leichtfüttrig sind, da ihre Vorfahren eher mit Mangel an Futter als mit Überfluss zu kämpfen hatten. Die heutigen Umstände durch die Kombination aus Bewegungsmangel und zu nahrhaftem Futter mit einem sehr hohen Anteil an Kohlehydraten tragen zur Entstehung von Insulinresitenzen bei.

Ihren Ausführungen folgend nimmt ausreichende Bewegung von klein auf für die Gesundheit der Pferde eine enorm wichtige Rolle ein.

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Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...

Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

Mehr über Fellwechsel bei alten Pferden…

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