Mineralfutter für Pferde

Wegen den intensiven Düngungen und auch der Abnutzung der Weiden, befinden sich nicht mehr ausreichende Mineralien im Gras und im Heu. Deshalb sollte Mineralfutter zugefüttert werden. Alle Vitamine und Spurenelemente, Ultraspurenelemente und Mengenelemente sind unter den Begriffen Vitaminfutter und Mineralfutter aufzufinden. Mineralfutter für Pferde wird auch oft als Zusatzfutter bezeichnet.

Wofür brauchen Pferde Mineralfutter?

Mineralstoffe sind für Pferde wichtig, da diese für viele Prozesse notwendig sind. Vor allem Kalzium und Phosphor sind im Mineralfutter erhalten und wenn Mangelerscheinungen auftreten, dann können die Pferdeknochen brüchig werden, Zahnprobleme auftreten und auch die Muskulatur beeinträchtigt werden. Vor allem bei Pferden im Wachstum kann es durch Kalziummangel und Magnesiummangel bei Pferdenzu Wachstumsstörungen kommen. Ein Mangel an Mineralien kann durch Alterserscheinungen, starke Belastung, Krankheiten und auch durch falsche Fütterung auftreten. Bei harter Arbeit verliert das Pferd durch den Schweiß wichtige Mineralien und Spurenelemente, dadurch steigt natürlich auch der körpereigene Bedarf, der nicht selbstständig im Organismus ausgeglichen werden kann. Bei Mineralfutter für Pferde sollte aber ganz besonders auf die Menge geachtet werden, da Überdosierungen zu Organschädigungen, Knochenbrüche durch Kalziumüberschuss und Harnsteine führen kann.

Ist Mineralfutter für Pferde während der Weide-Saison nötig?

Bei einer ausreichenden Heufütterung mit langem Weidegang und einem ruhigen Lebenswandel ist eine Zugabe von Mineralfutter bei gesunden Durchschnittspferden (die keine große Leistung bringen), in der Regel nicht nötig. Um trotz einer Weidehaltung dem Pferd eine geeignete Menge von Mineralfutter sicherzustellen, kann Mineralfutter für Pferde auch über mineralisierte Müslis geschehen oder über separate Mineralfuttergaben in Form von Zusatzfutter. Die Spurenelemente im Mineralfutter sollten möglichst in natürlicher Form (nicht künstlich hergestellt) gegeben werden, damit die Verwertung der Spurenelemente auch wirklich optimal gewährleistet werden. Die natürlichen Salzlecksteine (ohne chemische Zusätze) enthalten 10% Mineralstoffe und Spurenelemente und sind für den Ausgleich sehr empfehlenswert. Da nicht nur die Pferdetypen verschieden sind, sondern auch die Haltungs- und die Bewegungsbedingungen, ist es schwierig, genaue Angaben über die optimale Menge oder die richtige Zusammensetzung vom Mineralfutter zu machen. Informationen über genaue Mengenangaben, über eine optimale Vitaminversorgung, die Kosten für Mineralfutter und vor allem auch welche Art von Ergänzungsfutter und Mineralfutter, bekommen Sie jeweils vom Hersteller.

Ein besonderes Mineralfutter: Pferdehanf

Ein erstklassiges Ergänzungsfutter ist allerdings der Pferdehanf. Dieses reine Naturprodukt aus gemahlenem Hanf enthält hochwertige Nährstoffe, Vitamine für Pferde, Mineralien, Omega Fettsäuren, Aminosäuren und Spurenelemente. Das Füttern von Hanf ist nicht nur besonders empfehlenswert für alte und kranke Pferde, sondern kann auch unbesorgt auf Grund der wichtigen Ballaststoffe und Vitaminversorgung zur täglichen Futterration bei so gut wie allen Pferden hinzugegeben werden. Natürlich ist Pferdehanf auch für Ponys geeignet, allerdings in nur kleineren Mengen. Eine Packung von dem natürlichen Pferdehanf beinhaltet 4.000 g, die empfohlene Dosierung bei einem gesunden Durchschnittspferd liegt bei 45 Gramm (das sind ca. 3 Messlöffel) täglich. Ein Sack Pferdehanf hält also ca. 90 Tage lang. Wenn Sie erst mit dem Füttern von Pferdehanf anfangen, dann sogar noch länger. Pferdehanf soll man erst einmal langsam zum füttern geben, um das Pferd und vor allem den sehr empfindlichen Pferdemagen an dieses reine Naturprodukt zu gewöhnen. Ein Messlöffel ist anfangs ausreichend, da um die 80% aller domestizierten Pferde an Stoffwechselproblemen leiden. Falls Probleme auftreten, sollte die tägliche Dosis noch weiter minimiert werden. Zuverlässige Hersteller wie der Pferdehanf geben Ihnen diesbezüglich die genauen Informationen über eine fachgerechte Fütterung. Testberichte über die Einnahme von Pferdehanf sind sehr positiv, da dieser Futterzusatz sich in jeder Hinsicht fördernd auf die Gesundheit auswirkt. Bei regelmäßiger Fütterung von Pferdehanf werden die selbstheilenden Prozesse beim Pferd wieder aktiviert. Das Fell bekommt mehr Glanz, die Verdauung wird auf natürliche Weise gefördert und auch bei Problemen mit den Atemwegen oder Nervensystem ist Pferdehanf ideal. Der gemahlene Hanf ist übrigens auch für trächtige Stuten und verletzte Pferde empfehlenswert.

Immunsystem beim Pferd

Wovor schützt das Immunsystem das Pferd?

Das Immunsystem schützt das Pferd vor Krankheitserregern. Wenn ein Pferd gesund ist, dann ist es auch selbst imstande sich gegen Infektionen zur Wehr zu setzen. Von Infektionen betroffen sind hauptsächlich die Schleimhäute, das Verdauungssystem und die Atemwege.

Vor allem eine kalte Jahreszeit, Fellwechsel und auch Stress schwächen das Immunsystem, weshalb eine Unterstützung in diesen Fällen angebracht ist.

Stallpferde sind meistens großer Staubbelastung ausgesetzt, Weidepferde und auch Offenstallpferde trotzen Kälte und Nässe. Die richtige Pferdehaltung, ausreichende Bewegung und natürlich auch eine ausgewogene Ernährung sind deshalb von großer Bedeutung.

Ein gut funktionierendes Immunsystem hilft Pferden bei der Bewältigung zahlreicher Krankheitserreger.

Wie kann man das Immunsystem beim Pferd stärken?

Das Immunsystem unterstützt vor allem die Vitalität des Pferdes, es schützt vor Krankheitserregern und regeneriert den Körper bei Erschöpfung. Hier sollte das Pferd von innen gestärkt werden. Auch bereits geschwächte Pferde können von der regelmäßigen Verabreichung von homöopathischen Präparaten profitieren, um das Immunsystem zu unterstützen.

Die Basis für eine positive Immunabwehr ist eine bedarfsgerechte Fütterung und ein ausgeglichener Energiehaushalt. Ein gut ausgewogenes Verhältnis von Raufutter zu Kraftfutter ist für die Stabilisierung der Darmflora wichtig. Ernährungsdefizite sollten mit hochwertigen Mineral- und Vitalstoffen, sowie Vitaminen ausgeglichen werden.

Spezialisten und Tierärzte empfehlen vor allem im Frühjahr und auch im Herbst regelmäßige entgiftende und darmsanierende Pferdekuren.

Kräutermischungen, vor allem Heilkräuter, regen den Stoffwechsel an und unterstützen die Leber und Nieren. Mineralien fördern und unterstützen den gesamten Stoffwechsel bei Pferden und aktivieren somit auch das Immunsystem. Ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen kann sich durch Immunprobleme ausdrücken.

In welchen Bereichen wird das Immunsystem für das Pferd gestärkt?

Präparate für das Immunsystem regen das Immunsystem des Pferdes selbst an, mildern Allergien, Ekzeme, helfen bei Fellwechselproblemen, sowie bei Maucke und Rehe.

Eine Vielzahl an Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten befindet sich in unserer Umwelt, um solche Infektionen zu verhindern, benötigt das Pferd eine gesunde Immunabwehr.

Im Darmtrakt befinden sich um die 80% der Immunzellen, deshalb empfiehlt sich eine Darmstärkung. Ein intakter Pferdedarm, sowie die Leber und Nieren als Entgiftungsorgane sind in der Lage krankmachende Bakterien, Keime und Viren abzuwehren. Wenn allerdings die Entgiftung und die Ausscheidung nicht reibungslos funktionieren, dann sammeln sich im Organismus Giftstoffe an, die das Immunsystem der Pferde empfindlich schwächen.

Welche Immunschwäche Krankheiten gibt es beim Pferd?

  • Infektionen, vor allem Atemweginfektionen
  • Allergien
  • Hautprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Schlecht heilende Wunden
  • Müdigkeit
  • Häufige Erkrankungen

Welche natürlichen Mittel gibt es dazu?

Die meisten Kräuter haben eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem. Kräutermischungen kann man in das Pferdefutter untermischen, oder auch als Tee zubereiten. Mariendistel, Enzianwurzel, Anis, Fenchel und Koriander helfen bei Atemwegproblemen und unterstützen die Verdauung. Gut für die Gelenke sind die Brennnessel, Hagebutte und das Eisenkraut. Goldrute hat einen antiviralen Einfluss, und auch Algen werden für das Immunsystem empfohlen.

Schwarzkümmel kann das Immunsystem unterstützen. In der Pferdehaltung werden die schwarzen Kümmelsamen als Beimischung zum Futter angeboten, als Pferdebalsam, Öl und auch in Pellets mit Schwarzkümmel.

Pferdehanf ist eine weitere Alternative um das Immunsystem zu stärken und um Schädigungen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Pferdehanf enthält die für Pferde notwendigen Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Fett- und Aminosäuren, Antioxidanten, Enzyme, sowie die in den Kräutern enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe.

Wichtiger Tipp:

Schlechtes und vor allem verschimmeltes Grundfutter schwächt das Immunsystem auf Dauer. Die Folgen von schlechter Futterqualität treten in der Regel erst viel später auf, so dass sich der Zusammenhang oft schlecht oder gar nicht feststellen lässt. Die Unterstützung von den inneren Organen ist daher für die Stärkung des Immunsystems sehr wichtig.

Pferdeernährung

Eine ausgewogene Pferdeernährung hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesunderhaltung der Pferde. Das richtige Pferdefutter versorgt die Tiere mit den lebenswichtigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen und sorgt für glänzendes Fell, strahlende Augen, Vitalität und für feste Hufe. Auch die Motivation, Rittigkeit, Gelehrigkeit und vor allem die Leistungsfähigkeit drückt sich an einer gesunden und ausgeglichenen Pferdeernährung aus. Es gibt mittlerweile auch spezielle Ernährungsprogramme für Hochleistungspferde, Zuchtstuten, Rentnerpferde, Weidepferde, Fohlen und Rekonvaleszenzpferde.

Aus welchen Bereichen setzt sich die Pferdeernährung zusammen?

Das Grundnahrungsmittel für Pferde ist Gras, in der Natur ernähren sich Pferde ausschließlich über das Weiden. Man sollte aber bei dieser Art von Pferdefütterung auch wirklich über ausreichendes Weideland mit Pflanzen und Kräutern verfügen. Das zusätzliche Füttern richtet sich nach dem Körpergewicht und der Leistung des Pferdes, die Pferdeernährung sollte mit Nährstoffen angereichert und vor allem auch etwas abwechslungsreich sein.

Bei der Fütterung gehören Heu und Stroh zu den Grundnahrungsmitteln. Das Heu sollte trocken sein und von einer artenreichen Wiese stammen. Pferde mögen auch gerne Häcksel, eine Mischung aus Heu und Stroh.

Kraftfutter in der Pferdeernährung besteht vor allem aus Hafer, er beinhaltet Stärke, Fett und Proteine. Allerdings sollte man Kraftfutter nicht übermäßig geben, da Pferde hitzig und übermütig werden können. Gekochte Gerste und Leinsamen verleihen dem Pferd ein glänzendes Fell. Verschiedene Fertigfuttermittel, wie Pellets erhalten ebenfalls wichtige Nährstoffe, sind jedoch nicht billig.
Mineralstoffe findet man in einem Salzleckstein, er ist ein wichtiger Kochsalzlieferant, der in der Pflanzennahrung kaum vorkommt.

Wasser ist ebenso ein wichtiger Faktor in der Pferdeernährung, die ideale Temperatur liegt zwischen 8 und 12 Grad. Ein Pferd trinkt durchschnittlich ca. 35 Liter am Tag, nach Arbeitsbelastungen und je nach Wetterlage sogar noch mehr, weshalb automatische Tränken empfehlenswert sind.
Der Energiebedarf eines Pferdes hängt nicht nur vom Gewicht, sondern auch von der Beanspruchung ab. Bei einem Durchschnittsgewicht von ca. 500 kg wird ein Energiebedarf von etwa 100.000 KJ oder knapp 24.000 Kilokalorien angenommen. Dieser Bedarf wird mit ca. 5 kg Heu oder Kraftfutter abgedeckt.

Optimale Pferdeernährung und Futterarten:

  • Raufutter wie Stroh und Heu
  • Saftfutter wie Grünfutterarten, Silage, Obst und Gemüse
  • Kraftfutter wie energiereicher Hafer, Mais, Pellets, Gerste und Müsli
  • Mischfutter aus Mineralfutter und Vitaminen

Damit das Futter auch sauber bleibt, sollten die Verunreinigungen unbedingt entfernt werden. Eine schlechte Qualität in der Pferdeernährung wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden der Pferde aus, deshalb sollte darauf unbedingt geachtet werden. Bei schlechter Heuqualität beispielsweise kommt es ganz besonders beim Fellwechsel zu einem Überschuss von Eiweiß und einem ausgeprägten Energiemangel. Feuchtes Heu als Pferdenahrung ist nicht nur stark verholzt, sondern auch Treffpunkt von Schimmelpilzen, die in der Pferdeleber entgiftet werden müssen, was Müdigkeit und Schlappheit zur Folge hat.

Grundregeln der Pferdeernährung

Pferde sollten direkt vor und nach dem Reiten nicht gefüttert werden. Die Leistungsfähigkeit wird vor dem Reiten beeinträchtigt und hinterher ist es empfehlenswert, die Pferde erst einmal etwas zur Ruhe kommen zu lassen. Das Füttern sollte auf kleine, aber dafür mehrere Portionen verteilt werden. Man kann Obst zwischen den Futterzeiten beimischen. Ernährungsumstellungen sollten langsam angegangen werden, um die Pferde an das neue Futter zu gewöhnen. Die optimale Menge der Fütterung hängt von der Arbeitsbelastung und natürlich auch von den Pferden ab.

Pferdehalter sollten das Thema Fütterung sehr ernst nehmen, um Koliken oder andere Beschwerden zu vermeiden. Ein Pferdemagen ist übrigens relativ klein und kann auch nicht mehr als 15-20 Liter Menge aufnehmen. Der gesamte Magen quillt durch die Magensäfte und dem Speichel schon bei einer Schaufel Futter auf und wird damit fast vollständig gefüllt. Es ist deshalb wichtig, kleine Mengen in Abständen zu füttern. Die Verdauung beginnt im Magen und setzt sich im Dünndarm fort. Die Bestandteile, hauptsächlich Rohfaser, die im Dünndarm nicht verdaut werden, gelangen anschließend in den Dickdarm. Bei Pferden ist der Dickdarm wie eine Gärkammer, hier wird der Rohfaser abgebaut und in Nährstoffquellen umgesetzt, d.h. es wird Energie freigesetzt. Die unverdaulichen Futterreste werden mit dem Pferdekot ausgeschieden. Je nach Pferdefutter ist die Konsistenz der Pferdeäpfel fest oder wässrig.

Falsches Pferdefutter, kurzfristige Ernährungsumstellungen, sowie auch zu viel Futter, können schwere Verdauungsstörungen verursachen, was im schlimmsten Fall den Tod des Pferdes durch schmerzhafte Koliken zur Folge hat. Zu viele Kohlenhydrate und Eiweiß in der Pferdeernährung können zu Hufrehe führen.

Was muss man allgemein über Pferdenahrung wissen?

Pferdenahrung ist ein sehr komplexes Thema, denn nicht jedes Pferd ist gleich und auch die Geschmäcker sind, wie beim Menschen auch, ziemlich verschieden. Pferde fressen in der Regel hauptsächlich Raufutter, d.h. Heu und Stroh. Da aber die Inhaltsstoffe vom Raufutter alleine nicht die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe haben, sollte man Ergänzungs- und Zusatzfutter dazugeben. Aber auch Gras ist für die Pferdeernährung sehr wichtig. Die Nahrung soll auf die individuellen Bedürfnisse der Pferde angepasst sein, da beispielsweise Leistungspferde einen viel höheren Energieverbrauch haben als ältere Tiere die kaum Bewegung haben. Tragende oder säugende Stuten haben einen erhöhten Eiweißbedarf und auch in diesem Fall ist ein Ergänzungsfutter angebracht, ebenso bei Fohlen, die meistens noch eine Nahrungsunterstützung für den gesunden Aufbau der Gelenke brauchen. Mineralfutter sollte hier täglich gegeben werden. Die Auswahl der richtigen Nahrung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Pferde und auch auf die Willens- und Leistungsfähigkeit. Wenn im Futter für Pferde nicht alle benötigten Nährstoffe enthalten sind, dann werden die Pferde träge und es kann zu gesundheitlichen Schäden kommen. Auch auf die optimale Menge vom Futter und ganz besonders auf die Qualität ist bei der Pferdenahrung zu achten.

Woraus sollte die Pferdenahrung hautsächlich bestehen?

Zu einer ausgeglichenen Pferdenahrung gehören das Raufutter, Saftfutter, Mineralfutter, Vitaminfutter und auch das Kraftfutter. Zum Raufutter zählen übrigens auch Wiesenpflanzen und getrockneter Klee. Im Durchschnitt füttert man täglich etwa 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht, beim Stroh genügen 500 Gramm auf 100 kg Gewicht.
Gras und Kräuter fallen unter die Kategorie Saftfutter. Junges und frisches Gras enthält viel Eiweiß und nur wenig Ballaststoffe, deshalb sollten die Pferde nicht sofort stundenlang weiden um Koliken zu vermeiden. Zum Saftfutter gehören auch Obst und Gemüse.
Vor allem Pferde im Wachstum benötigen noch zusätzlich Vitamine und Mineralien, da das Raufutter nicht immer die wichtigen Nährstoffe beinhaltet. Mineralstoffe und Vitamine sind für den Pferdekörper und auch für die Gelenke sehr wichtig, in manchen Mischfutterarten findet man Beides. Die genaue Dosierung richtet sich je nach Produkt und Hersteller.

Was das Kraftfutter angeht, so ist besonders Hafer gut geeignet, da dieser wichtige Ballast- und Schleimstoffe aufweist. In der Regel kann man ca. 5 kg Kraftfutter an Pferde mit etwa 500 – 600 kg Körpergewicht verfüttern. Auch Pellets, Müslis und verschiedene Getreidearten gehören zum Kraftfutter.
Natürlich gehören auch die Leckerli zur Pferdenahrung, Leckerli sind ideal für die Motivation und als Belohnung.
Ein ganz wichtiger Faktor in der Pferdenahrung ist das Wasser. Je nach Wetter benötigt ein Pferd zwischen 5 und 12 Liter Wasser auf 100 kg Gewicht. Wenn die Pferde nicht aus der Tränke trinken wollen, dann sollte man Eimer mit frischem Wasser in die Box stellen. Auch empfiehlt sich das Aufstellen der Eimer bei Pferden, die gerne in die Tränken äppeln.

Wie kann man Abwechslung in die Pferdenahrung bringen?

Frisches Pferdefutter ist ein natürlicher Bestandteil einer ausgewogenen Pferdenährung, aber eine gesunde Mischung ist dabei entscheidend. Zur traditionellen Pferdenahrung gehören nicht nur Heu und Hafer, sondern auch Kräuter für Pferde, Heulagen, Maissilage, Karotten, Zuckerrüben, Äpfel und Bananen sind bei Pferden besonders beliebt. Pferdenahrung kann man auch durch Pellets anreichern, bestehend aus gepresstem Gras und mit gemahlenen Getreide und Nährstoffen untermischt. Fertige Futtermischungen sind oft teuer, deshalb mischen viele Pferdehalter jetzt selbst das Pferdefutter um dabei einige Euro zu sparen. Allerdings ist die richtige Futtermischung sehr wichtig, denn sollten wichtige Nährstoffe oder Zusätze vergessen werden, können gesundheitliche Probleme auftreten. Oft zahlt man bei selbst präparierten Mischungen hinterher nur drauf, da man die hart eingesparten Euro für Medikamente oder den Tierarzt ausgeben muss. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man den Pferden mehrmals kleinere Portionen zum fressen gibt und auf die Qualität vom Futter achtet.

Pferdeernährung früher und heute

Die Pferdeernährung, aber auch der Leistungsanspruch hat sich in den letzten 50 Jahren drastisch verändert. Mit diesen Veränderungen gehen markante Fütterungsveränderungen bei unseren Pferden einher. In den letzten Jahren werden Stoffwechselprobleme beim Pferd immer häufiger beobachtet. Hier finden Sie wichtigste Punkte, wie sich die Pferdefütterung verändert hat, und warum es so essentiell geworden ist, Pferde richtig zuzufüttern:

PferdeernaehrungDie meisten Pferde sind heutzutage Freizeitpferde. In anderen Worten wird ihnen wenig und meist unregelmäßig Leistung abverlangt. Im Vergleich zu den Arbeitspferden von früher, führt dies zu einem deutlich reduzierten Energiebedarf. Dies wiederum führt dazu, dass unsere Pferde von heute weniger zu fressen bekommen. Eine reduzierte Futteraufnahme führt aber auch zu einer geringeren Aufnahme an Vitalstoffen wie Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Diese lebensnotwendigen Stoffe sind aber auch bei geringeren Leistung in ausreichendem Ausmaß nötig, um ein Pferd gesund und leistungsfähig zu erhalten. Bei „Reduktionskost“ ist bei fehlender Zufütterung von Vitalstoffen eine Mangelernährung beim Pferd die häufige Folge.

Viele Zusatzfutter für Pferde sind nicht auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt. Auch wenn das die Futtermittelindustrie nicht gerne hört, viele Pferdefutter-Zusatzprodukte sind nicht auf die Bedürfnisse und auch auf den Verdauungsvorgang des Pferdes abgestimmt. So findet man in vielen Pferdezusatzfuttermittel einen hohen Anteil an Calcium. Calcium fehlt aber bei einer ausgewogenen Raufutter- und Kraftfuttergabe nur sehr wenigen Pferden (Schätzungen zufolge nur ca. 5 Prozent aller Pferde inklusive Jungtiere). Hingegen fehlen wiederum rund 90 Prozent (Schätzung) aller Pferden Magnesium, welches aber nur in sehr geringen Dosen den meisten Pferdefuttermitteln zugesetzt ist. Woher kommt das? Die Erklärung liegt wohl in den Kosten der Rohstoffe. Während qualitativ hochwertiges und bioverfügbares Magnesiumcitrat sehr teuer ist, gibt es viele Calciumverbindungen fast geschenkt. Allerdings führt ein Calcium-Überschuss über längere Zeit zu einer verminderten Aufnahme an anderen Vitalstoffen wie z.B. Spurenelementen. Auch Zink fehlt sehr vielen Pferden, welches aber in zahlreichen Pferde-Zusatzprodukten gar nicht oder nur als kaum verwertbares Zinkoxid zugesetzt wird. Ideal für Pferde zu verstoffwechseln wäre Zinkchelat in einer organischen Aminosäureverbindung so wie es von Natur aus beim Pferdehanf vorkommt.

Viele Pferdeweiden und Heuwiesen sind falsch kultiviert. Viele Pferdeweiden sind über Jahre falsch kultiviert worden und als Folge überweidet und verdichtet, verwurmt, Kräuter arm, jedoch reich an Fruktanreichen Pflanzen wie das deutsche Weidelgras. Das deutsche Weidelgras ist für Pferde aufgrund seiner Zusammensetzung sehr schlecht zu verstoffwechseln und somit als alleiniges Pferdefutter nicht geeignet. Hohe Fruktankonzentration im Frühjahr und Herbst können beispielsweise Auslöser für Hufrehe, Koliken, aber auch sekundäre Stoffwechselprobleme wie Sommerekzem oder Mauke sein. In vielen Grasmischungen, die man erwerben kann zum Nachsäen der Weiden, beträgt der Samenanteil des Weidelgrases bis zu 70 Prozent!  Bestellt man nicht sehr selektiv Kräuter und Gräser, so führt ein eigentlich positives Ansäen der Weide häufig zu einer Verarmung und Verschlechterung der Pferdeweide-Vegetationsqualität. Auch die Überdüngung bzw. mangelnde Pferdepflege (zB Fehlendes Absammeln des Pferdemists) führen zum Überwuchern von Unkraut. Das einseitige Nahrungsangebot führt bei Pferden langfristig zu erheblichen Stoffwechselproblemen und Mangelernährung mit all ihren Folgen.

Die Mehrheit der Böden sind ausgelaugt. Untersuchungen zufolge weisen die kultivierten Böden der Welt einen zwischen 30 und 70 Prozent niedrigeren Mineralstoff- und Spurenelement-Gehalt auf als noch vor 30 Jahren. Wenn man diese „leeren Böden“ nicht bedarfsgerecht düngt, beispielsweise mit Magnesium, weisen auch die Futterpflanzen einen entsprechend niedrigeren Gehalt an Vitalstoffen auf. Dies wiederum führt langfristig zu einer Mangelernährung bei unseren Pferden.

Viele Pferde genießen lediglich sehr eingeschränkten Weidegang. Pferde sind von Natur aus mit einem sehr guten Instinkt ausgestattet. Bei Wildpferden kann man sehr häufig eine gezielte Selbstmedikation beobachten. Pferde wissen sehr genau, was ihnen gut tut und was nicht, bzw. was sie brauchen. Erhalten Pferde aber nur reglementierten Auslauf auf – noch dazu oft sehr kleinen und ausgelaugten – Weiden, können sie sich nicht mehr das suchen, was sie brauchen. Eine Fehlernährung der Pferde ist die zwangsläufige Folge.

Zahlreiche Pferde unterliegen erhöhtem Stress. Nicht nur der Mensch, auch das Pferd ist in der „modernen Welt“ erhöhten Belastungen ausgesetzt. Umweltbelastungen, Lärm, Elektrosmog, aber auch eine zu hohe Pferdedichte in Offenstallherden oder auch unpassende Haltungsformen (Boxenhaltung mit zu wenig Bewegungsmöglichkeit), oder auch falsche Reitweise, häufige Stallwechsel und Turniereinsätze führen bei Pferden zu Stress. Gestresste Pferde haben einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Beispielsweise Magnesium, die Vitamine E, C und Provitamin Betacarotin unterliegen in Zeiten von Stress erhöhten Bedarf.

Häufig werden Fohlen mit relativ leeren Mineralstoff-Depots geboren. Immer öfter findet man Jungpferde, die sehr anfällig für Krankheiten sind oder die offensichtliche Stoffwechselprobleme wie schlechtes Fell, Juckreiz oder Eiterpusteln aufweisen. Auch schlechte Hufequalität und eine generell schlechte Entwicklung sind bei Jungpferden immer häufiger zu beobachten. Woher kommt das? Wie bereits aufgezeigt, werden durch diverse Faktoren viele Pferde über Jahre – oft unbemerkt – mangelernährt. Wenn Zuchtstuten jedes Jahr Fohlen bekommen, werden ihre Mineralstoff-Depots immer leerer, wenn sie nicht bewußt zugefüttert werden. Als Folge ist das beispielsweise fünfte Fohlen aus der gleichen Stute oft deutlich kleiner und/oder deutlich krankheitsanfälliger als ihre ersten Fohlen.

Gesunde Pferdeernährung

Das A und O einer gesunden Pferdefütterung ist die ausreichende Gabe von gutem Heu.

Gutes Pferdeheu erkennt man an folgenden Charakteristiken:

Es ist nicht zu fein, aber auch nicht zu „sperrig“ und hat viel Blatt- und Kräuteranteil.
Pferdeheu riecht angenehm aromatisch.
Es ist Schimmel frei und Staub arm.
Es hat eine grünliche Farbe.

Gesunde Pferdeernährung aus 100% Natur
Gutes Raufutter liefert dem Pferd die meisten essentiellen Nährstoffe wie Kohlehydrate, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Auch im Sommer sollte Heu zum täglichen Weidegang zugefüttert werden. Stroh eignet sich nur in kleinen Mengen als „Beschäftigungsfutter“, da es im Verdauungsprozess Ammoniak (ein Gift) bildet.

Übersäuerung bei Pferden durch Silage oder Heulage möglich

Silage oder Heulage wird von Pferden zumeist gern gefressen, ist jedoch als „saures Futter“ einzustufen. Dies hat den großen Nachteil, dass viele Pferde langfristig übersäuern und damit der Weg geebnet ist für Verdauungsprobleme wie z.B. Durchfall, Kotwasser, Blähungen oder Kolikanfälligkeit. Aber auch weniger offensichtliche Folgeschäden wie Arthrose, Hautprobleme, Hufrehe und ein schlechtes Immunsystem und Allgemeinzustand können von einer falschen, übersäuernden Pferdenahrung herrühren. Neben dem sauren PH-Wert ist vor allem auch die tödliche Gefahr des Botulismus zu beachten. Heulage sollte daher nur in Ausnahmefällen eine Alternative zu gutem Heu darstellen, beispielsweise wenn Pferde an einer sehr starken Heuallergie leiden und eine Bedampfung/Waschung des Heus nicht  möglich ist.

Wann haben Pferde einen erhöhten Eiweißbedarf?

Arbeitenden Pferden und Pferden im Wachstum bzw. Zuchtpferden ist eine reine Heufütterung häufig zu eiweißarm. Eiweiß ist der Baustein jeder Zelle, egal ob Muskel-, Gehirn- oder Haarzelle. Somit führt auch jeder Fellwechsel zu einem kurzfristig größeren Eiweißbedarf was durch entsprechendes Pferdefutter ausgeglichen werden muss.

Was füttern bei Pferden mit erhöhtem Eiweißbedarf?

Pferden mit erhöhtem Eiweißbedarf sollten Proteine in Form von Hafer oder Gerste zugefüttert werden. Am besten ist es, nicht gequetschtes Getreide an Pferde zu verfüttern. Viele Inhaltsstoffe gehen bereits unter drei Sekunden (wie zB Vitamin C) verloren, sobald das Korn aufgebrochen ist. Somit sind einerseits viele Vitalstoffe „verpufft“, andererseits wird über das Aufbrechen des Korns der Zerfallsprozess eingeleitet. Über eine Quetschung oder Flockung  wird dieser Effekt durch die Vergrößerung der Oberfläche verstärkt. Das führt zu einer deutlich höheren Anfälligkeit für Schimmel- und Keimbelastung und damit Verwesungsprozessen. Um das Verderben von aufgebrochenem Getreide zu verhindern, werden meist Konservierungsstoffe oder Zucker zugesetzt. Diese Zusatzstoffe, ebenfalls wie künstliche Geschmacksstoffe belasten den Stoffwechsel des Pferdes.

Daher ist es am besten – so natürlich wie möglich zu füttern. Es bedeutet bei gesunden Pferden ganzen Hafer oder Gerste zu füttern. Bei älteren Pferden, die bereits Probleme haben, das Futter gut zu zermahlen, wäre frisch gequetschtes Getreide, welches nach dem Quetschen sofort verfüttert wird, empfehlenswert. Als Ergänzung zur natürlichen Heu-Getreide-Fütterung und zur Vermeidung von Mangelzuständen hat sich die portionierte Verabreichung von frischem Obst und Gemüse und die Kur weise Verabreichung von Pferdehanf bestens bewährt.

Ergänzungsfutter Pferdehanf

Unser Ergänzungsfutter besteht zu 100% aus gemahlenem Hanf. Die Hanfpflanze ist ein wahres Wunderwerk der Natur und wurde bereits bei den alten Ägyptern und Chinesen als Therapeutikum verwendet. Diesen war bereits vor Jahrtausenden Hanf die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von Hanf bekannt.

 

Für unser Ergänzungsfutter haben wir gemeinsam mit unseren Lieferanten eine besonders hochwertige Mischung der Hanfpflanze herausgearbeitet, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt sind. Hiervon profitieren nicht nur ältere, kranke oder verletzte Pferde.

 

Auch bei der Vorbeugung von ernährungsbedingten Mangelerscheinungen kommt Pferdehanf erfolgreich als Zusatzfutter für Pferde zum Einsatz.

 

Während die meisten menschlichen Hanfnahrungsmittel ausschließlich den Hanfsamen verwenden, ist das Ergänzungsfutter von Pferdehanf eine speziell auf die Bedürfnisse der Pferde abgestimmte Mischung der wertvollsten Anteile der Hanfpflanze.

 

Sowohl unsere eigenen wie auch die Erfahrungen unserer Lieferanten zeigen, dass die Beimischung weiterer Pflanzenteile zum Ergänzungsfutter von Pferdehanf über den reinen Samen hinaus den Pferden zugute kommt.

 

Diese weiteren Pflanzenteile im Ergänzungsfutter von Pferdehanf versorgen die Pferde zusätzlich mit einer Vielzahl an positiven Nährstoffen, sowie zusätzlichen Ballaststoffen für eine gesunde Verdauung.

 

Das Ergänzungsfutter von Pferdehanf beinhaltet keinerlei Zusatzstoffe, keine Pestizide oder Herbizide und kein THC und besteht zu 100% aus naturbelassenem und gemahlenem Hanf.

Ergänzungsfutter Pferde – Ergänzungsfutter Pferdehanf

Ergänzungsfutter für Pferde sollte hohen Qualitätsstandarden entsprechen und qualitativ sehr hochwertige Additive enthalten. Hier sollten keinerlei Zusatzstoffe, Aromastoffe, Farbstoffe, Füll- und Lockstoffe oder andere synthetische Stoffe, wie zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder Vormischungen enthalten sein.

 

Hilft Ergänzungsfutter Pferdehanf mit anfälligem Hufhorn?

Die Hornqualität kann durch schlechte Haltungsbedingungen sowie genetischer Veranlagungen negativ beeinträchtigt werden. Das Hufhorn ist anfällig und tendiert zu Rissen, bei einer falschen Haltung sollte natürlich auch hier interveniert werden. Das Ergänzungsfutter für Pferde kann durch eine gezielte Fütterung eine Besserung herbeiführen.
Ergänzungsfutter für Pferde kann einen Mangel ausgleichen, der sich auf die Hornqualität auswirkt.

 

Wie setzt man Ergänzungsfutter für Pferde ein?

Natürlich gibt es verschieden Sorten von Ergänzungsfutter für Pferde sowie unterschiedliche Bedürfnisse sowie Ausgleichmöglichkeiten bei Pferden, was eine individuelle Anpassung nach Absprache mit dem Tierarzt erforderlich macht.

Kräuter und Pferde

Ein wichtiger Bestandteil in einer ausgewogenen Pferdeernährung sind Kräuter, sogenannte Pferdekräuter oder auch Heilkräuter.

Kräuter werden von Pferden auf Weiden gefressen und können von der Verdauung optimal verwertet werden. Durch die industrialisierte Landwirtschaft ist die Artenvielfalt von Kräutern auf den Weiden allerdings stark zurück gegangen. Eine Zugabe von Kräutern zum Pferdefutter ist deshalb sinnvoll.

Kräuter unterstützen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Pferde.

Welche Wirkungen können Kräuter für Pferde haben?

Kräuter für Pferde enthalten seltene sekundäre Pflanzenstoffe, die auf das Pferd und deren Organismus zellschützend und vitalisierend wirken. Hier sind viele natürliche Inhaltsstoffe versteckt, die das Pferd benötigt.

Viele Futterhersteller sind dem Trend nachgegangen und bieten Kräuter für Pferde in Kräutermischungen oder Pellets an.
Hochwertige Pellets beinhalten nicht nur eine ausgewogene Mischung aus Heu, Gerste und Hafer, sondern noch wichtige Mineralstoffe, Kleie, Kräuter, Leinsamen, Öle, Spurenelemente und Vitamine.

Eine kleine Auflistung von gesunden und giftigen Kräutern für Pferde

Gesunde Kräuter für Pferde:

  • Anis – hilft bei Husten
  • Birkenblätter – blutreinigend, entwässernde Wirkung
  • Brennnessel – blutreinigend, stärkt die Leber, gut für Rheuma, Hufrehe, Sommerekzeme
  • Buchweizen – hilft bei Durchblutungsstörungen, Allergien, Nasenbluten
  • Eukalyptus – hilft bei Husten und Schnupfen, spröde Hufe
  • Fenchel – hilft bei Husten, Magen- und Darmprobleme
  • Goldrute – Diurektikum, baut und stärkt Nierengewebe, hilft bei Steinen in Blase und Nieren
  • Hagebutte – stärkt das Immunsystem, unterstützt die Verdauung, stärkt die Leber
  • Himbeere – blutreinigend, entzündungshemmend, hilft bei Rheuma
  • Hopfen – für Nervosität, Blähungen, nervöse Magenbeschwerden, harntreibend
  • Kamille – bei Koliken krampflindernd, Zahn- und Maulentzündungen
  • Klettwurz – für Beschwerden im Magen/Darm, Rheuma- und gichtbedingte Bewegungsstörungen
  • Lavendel – beruhigende Wirkung, hält Fliegen weg und ist gut bei Insektenstichen
  • Löwenzahn – blutreinigend, gut für Haut- und Fellprobleme, hilft bei Rheuma und Hufrehe
  • Luzerne – hilft gegen Infektionen und zur optimalen Aufnahme von Nährstoffen, gut für die Leber
  • Mariendistel – schützt und regt die Leber an, ist gut bei Medikamentengabe und Verwurmung
  • Minze – schleimlösend bei Husten und Bronchitis, beugt Koliken vor
  • Petersilie – hilft bei Blutarmut, harntreibend und fördert die Abwehrkräfte
  • Rotklee – lindert Alterserscheinungen, Wechseljahresbeschwerden, beugt Gefäßerkrankungen vor
  • Schafgarbe – gut für Blähungen, Durchfall, Gallenkoliken, Appetitlosigkeit, Wundheilung
  • Teufelskralle – hilft gegen Störungen im Gelenkapparat (Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln
  • Thymian – Kreislaufstärkend, desinfizierende Wirkung
  • Weidenrinde – schmerzlindernd und entzündungshemmend

Nicht alle genannten Kräuter eignen sich für eine Fütterung auf Dauer, andere wirken auch erst bei längerer Fütterung. Thymian z.B. kann sich bei hoher Dosierung und langer Anwendung schädigend auf die Leber auswirken.

Giftige Kräuter für Perde:

  • Ampfer – alle Pflanzenteile von Ampfer sind giftig
  • Buchsbaum – hochgiftig, kann zu Tod führen
  • Buchweizen – junge Blüten und Samenschalen sind besonders giftig
  • Efeu – alle Pflanzenteile vom Efeu sind giftig
  • Eibe – hochgiftig, kann zu Tod führen
  • Eisenhut – hochgiftig, eine der giftigsten Pflanzen überhaupt
  • Fingerhut – alle Pflanzenteile sind giftig, auch getrocknete Kräuter
  • Goldregen – alle Pflanzenteile und besonders die Hülsen haben eine tödliche Wirkung
  • Johanniskraut – die Einnahme kann zu Zellschädigung und Entzündungen führen
  • Kreuzkraut – besonders gefährlich in Heu und Silage
  • Rizinus – alle Pflanzenteile sind giftig
  • Tollkirsche – hochgiftig, kann zu Tod führen
  • Weißwurz- alle Teile, aber vor allem die Beeren sind sehr giftig

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere giftige Kräuter für Pferde, eine übersichtliche Liste der bekanntesten Giftpflanzen findet man unter http://www.giftpflanzen-fuer-pferde.de

Pferde knabbern auch gerne an Zweigen, bitte Achten Sie darauf, dass diese ungespritzt gefüttert werden!

Wie wirken Kräuter auf unsere Pferde?

Diverse Heilkräuter enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die sehr positiv auf den Stoffwechsel, die Haut, das Fell, die Organe aber auch die Psyche des Pferdes auswirken. Weiters versorgen die Kräuter unser Pferd mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Kräuter können innerlich und äußerlich angewendet werden. Durch ihre vielfältige Wirkung sind sie auch sehr hilfreich bei alltäglichen „Pferdewehwehchen“.

Diese Kräuter sollten in Ihrer Stallapotheke nicht fehlen.

Johanniskraut:

Neben der Verwendung als Tee, gilt Johanisöl seit jeher als Wundöl. Johanniskrautöl wird zur Behandlung von Wunden und Geschwüren, aber auch Insektenstichen eingesetzt. Johanniskraut kann auch, zur Bekämpfung von Ohrmilden verwendet werden. Psychisch wirkt sich das Kraut auf nervöse und ängstliche Pferde sehr positiv aus. Die Tiere werden ruhiger und deutlich cooler.

Brennnessel:

Die Brennnessel wirkt blutreinigend und stimuliert die Verdauungsdrüsen (in Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle). Die Brennnessel weist eine Blutzucker senkende, sowie entgiftende Wirkung auf. Das Brennnesselkraut und deren Blätter enthalten einen Hohen Anteil an Vitamin C und A.

Goldrute:

Sie fördert die Wundheilung eitriger Wunden und wirkt „harntreibend“. Dieses Kraut ist also bestens geeignet für eine „verkühlte Blase“ (Blasenentzündung).

Anis:

Anis dient als wertvolles Futterergänzungsmittel bei „hustenden Pferden“. Schleim lässt sich leichter abhusten und der Hustenreiz wird gelindert. Weiters hilft Anis auch bei „Magen/Darmproblemen“ wie beispielsweise Blähungen.

Pferdehanf:

Wirkt sich positiv auf Gelenke, Muskeln, Herz/Kreislauf, Hufe, Nervensystem, Immunsystem sowie Haut und Haare aus. Pferdehanf enthält unter anderem Zink, ungesättigte Fettsäuren, sowie alle essentielle Aminosäuren. Nicht zu vergessen Mineralstoffe und Vitamine, sowie Spurenelemente sind im Pferdehanf enthalten. Ein „Alleskönner“ und „Kraftquelle der Natur“, der von Pferden gern gefressen wird.

Hagebutte:

Steigert die Abwehrkräfte! Die Pferde fressen Hagebutten sowohl frisch, als auch getrocknet. Der Hohe Vitamin C Anteil macht, diesen besonders leckeren Snack zur Vitaminbombe.

Ringelblume:

Wirkt antiseptisch und fördert die Wundheilung am Besten im Mund/Rachenraum. Sollte Ihr Pferd gerade ein „Zahn – OP“ hinter sich haben, so wirkt ein „Ringelblumentee“ oft wahre Wunder.

Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen. Doch Achtung, es wäre falsch dem Pferd wahllos Kräuter in hoher Menge zu verfüttern. Nicht alle Kräuter eignen sich auch zur Dauerfütterung. In speziell zusammengestellten Mischungen, werden die richtig dosierten Kräuter so abgestimmt, dass sie sich in ihrer Wirkungsweise ergänzen und verstärken. Verabreichen Sie Ihrem Tier ausschließlich Kräuter nach Fütterungsempfehlung und informieren Sie sich genau, bevor Sie sich für die Kräutermischung Ihrer Wahl entscheiden.

Pferde sind wahre Kräuterliebhaber!

Pferde sind perfekte Kräutersammler und wissen von Natur aus was ihnen gut tut!

Kräuter sind für Pferde seit jeher ein natürlicher und wichtiger Bestandteil des Futters. Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen, dass wussten nicht nur die Pferde, sondern auch die „alten Stallmeister“. Ob gegen körperliche oder seelisches Leiden – jedes Kraut hat seine individuelle und heilende Wirkung auf Körper und Seele.

Durch die Übersäuerung der Böden, den phosphorhaltigen Dünger und der industrialisierten Landwirtschaft, sind diverse Kräuterarten um ein vielfaches zurückgegangen. Auch die „modernen Haltungsbedingungen“ der Pferde, ermöglichen den Tieren nicht mehr, auf die Suche nach notwendigen Kräutern zu gehen. Viele Pferde verbringen ihre Freizeit im „Paddock“ und nicht, auf einer saftigen Weide. Deshalb ist die Zugabe von diversen Kräutern zum täglichen Pferdefutter notwendig, da diese zu Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes beitragen.

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über die bekanntesten Kräuter, die Sie in Ihrer Stallapotheke nicht missen sollten.

Pferdefütterung

Eine ausgeglichene Pferdeernährung bzw. Pferdefütterung ist mittlerweile schon fast zu einer eigenen Wissenschaft geworden. Eine optimale Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Pferde. Im Prinzip ist das Verdauungssystem von Pferden hauptsächlich auf die Einnahme von rohfaserreichem Raufutter eingerichtet, was aber in der heutigen Zeit durch die Modernisierung alleine nicht mehr ausreicht.

Übermäßige Leistungsanforderungen, Krankheiten und Stress wirken sich negativ auf das Futteraufnahmeverhalten der Pferde aus.

Was für Futterarten gibt es bei der Pferdefütterung?

  • Raufutter/Raufaser: Heu, Heulage, Stroh, Silage
  • Saftfutter: frisches Gras, Obst und Gemüse
  • Kraftfutter: Pellets, Hafer, Müsli, Weizenkleie, Gerste, Mais, Rübenschnitzel
  • Vitamin- und Mineralfutter: Zusatzfutter, Pferdehanf

Da Pferde mit dem Fressen von Raufutter ihren Energiebedarf nicht mehr abdecken können, wird zusätzlich noch Kraftfutter oder auch Krippenfutter gefüttert. Diese dienen hauptsächlich zur Energiezufuhr und sind vor allem für arbeitende Pferde sehr wichtig.

Zusatzfutter gibt es in unterschiedlichen Zusammensetzungen, da diese speziell auf den individuellen Pferdebedarf je nach Umständen und Belastung abgestimmt werden. Zusatzfutter wird empfohlen bei alten Pferden, tragende und laktierende Stuten, bei Fohlen, bei Krankheiten, Genesungsphasen, oder auch um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was die richtige Auswahl von Vitamin- und Mineralfutter angeht, so ist der natürliche Pferdehanf eine der besten Optionen, da man dieses Futtermittel in der Regel allen Pferden problemlos anbieten kann.

Da die Wiesen immer weniger Kräuter aufweisen, ist bei der Pferdefütterung gegebenenfalls auch an Kräutermischungen zu denken. Immer mehr Tierhalter schwören mittlerweile auf die positive Wirkung von Kräutern für Pferde. Diese gibt es in der Regel als Mischungen und werden oft auch zur Unterstützung bei Atemerkrankungen eingesetzt.

Welche allgemeinen Regeln sollte man bei der Pferdefütterung beachten?

  • Tägliche Weidegänge
  • Bei der Pferdefütterung sollte auf mehrere und auf kleine Portionen geachtet werden
  • Man sollte nicht direkt vor dem Reiten füttern und auch auf eine Ruhepause nach dem Reiten achten
  • Kraftfutter sollte bei der Pferdefütterung immer erst nach der Einnahme von Raufutter / Heu gefüttert werden
  • Umstellungen in der Pferdefütterung sollten nur langsam und schrittweise erfolgen, damit sich das empfindliche Verdauungssystem an die neuen Futterarten oder an neue Regelungen gewöhnen kann
  • Das Kraftfutter sollte an die Arbeitsbelastung des Pferdes angepasst werden
  • Überprüfen vom Futtertrog und Heuraufe wegen übrig gebliebenen Futterresten
  • Verunreinigungen entfernen um sauberes Futter für Pferde zu garantieren
  • Regelmäßigkeit bei der Pferdefütterung
  • Auf die Futterqualität achten
  • Auf Fütterungsempfehlungen und Vorschriften bei der Dosierung achten
  • Salzlecksteine anbringen, aber nicht in der Nähe von Fohlen (Fohlen haben noch keinen Regelmechanismus und können zuviel Salz einnehmen)
  • Ausreichendes frisches und sauberes Wasser geben
  • Auf die Hygiene achten

Pferdehalter oder Reiter sollten die Futtergewohnheiten ihrer Pferde beobachten, da diese viel Aufschluss über Erkrankungen oder Probleme geben können. Wenn ein Pferd beispielsweise auf einmal viel weniger frisst, kann dies eventuell an Zahnproblemen liegen. Fehlernährung oder falsche Pferdefütterung zeigt sich in fast jedem Reitstall in Form von Übergewicht, Verdauungsstörungen (chronisch) und Leistungsschwäche.

Eine bedarfsgerechte Zusammenstellung bei der Pferdefütterung hängt von der Art der Pferde und von der Beanspruchung bzw. von der geforderten Leistung ab. Auch ist es ein Unterschied, ob man Freizeit-, Sport oder Zuchtpferde füttert.

Bei Pferden die nicht täglich oder überhaupt nicht arbeiten müssen, kann die Heuration gerne erhöht werden, aber dafür sollte man weniger oder überhaupt kein Kraftfutter geben. Gegebenenfalls kann man die Pferdefütterung noch mit Mineralien und Vitaminen ergänzen. Pferdehanf ist übrigens ideal für eine optimale und gesunde Pferdefütterung, da es sich dabei um ein reines Naturprodukt handelt.

Wenn man die Pferdefütterung gut einplant, diese nach den individuellen Bedürfnissen anpasst und auch sonst das Futterverhalten der Pferde kontrolliert, kann man dabei noch richtig Geld sparen. Krankheiten und unnötige Besuche vom Tierarzt werden vermieden und auch der Einkauf von Pferdefutter kann verbilligt werden.

Stoffwechsel beim Pferd

Der Stoffwechsel beim Pferd ist eine eher allgemeine und umfassende Bezeichnung. Darunter versteht man die Gesamtheit der körperlichen Reaktionen im Pferdekörper. Das heißt, die Aufnahme, den Abbau, die Umwandlung, Ausscheidung und die Verwertung von den Nährstoffen, die dem Pferd zugeführt werden.

Die Aufgaben vom Stoffwechsel sind vor allem aufbauende und abbauende Vorgänge die den Organismus im Gleichgewicht halten. Kommt es zu Störungen im Stoffwechsel, schlägt sich das in der Regel auf die Gesundheit aus, da bestimmte Nährstoffe entweder nicht richtig aufgenommen, oder nicht richtig verwertet werden.

Stoffwechselorgane sind also z.B. Haut, Hufe, Atemwege, aber auch die Leber und Nieren als besonders wichtige Entgiftungsorgane. Gesunde Pferde haben einen aktiven, und vor allem ungestörten Stoffwechsel.

Der Stoffwechsel beim Pferd erfordert eine ausgewogene Zufuhr energiereicher, organischer Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine, damit der Bewegungsablauf, der Transport, das Wachstum und auch die Fortpflanzung ermöglicht werden.

Wann kommt es zu Störungen im Stoffwechsel vom Pferd?

In der heutigen Zeit nehmen die Pferde mit der Pferdenahrung immer mehr Toxine und auch Umweltgifte auf, welche zu einer Belastung des Stoff- und auch zu einer Belastung des Hautstoffwechsels führen.

Zuviel Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente, synthetische Vitamine, Konservierungsmittel, und auch die industrialisierte Landwirtschaft, belasten den Stoffwechsel der Pferde. Die Leber und die Nieren müssen Höchstarbeit bei der Ausscheidung dieser Giftstoffe leisten. Aber nicht nur der Darm, sondern auch die Pferdehaut ist ein sogenanntes Ausscheidungsorgan, weshalb man auch am Fell einen belasteten Stoffwechsel erkennen kann.

Störungen im Stoffwechsel beim Pferd können sich in verschiedenen Symptomen und auch durch Pferdekrankheiten bemerkbar machen.

Anzeichen für einen belasteten Stoffwechsel:

  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Jucken und Schuppenbildung
  • Stumpfes glanzloses Fell
  • Haarausfall
  • Mauke
  • Ekzeme
  • Raspe
  • Unspezifische Lahmheit

Nicht nur die Haltung, sondern auch die Pferdefütterung hat sich im Laufe der Domestikation verändert. Pferde in der freien Natur sind in der Regel um die 16 Stunden mit kontinuierlichem Fressen beschäftigt. Der empfindliche Verdauungstrakt der Pferde ist hauptsächlich auf die Verwertung von Gras und Heu (faserhaltiges Futter für Pferde) aufgebaut. Bei der aktuellen Stallhaltung aber werden die Mahlzeiten auf zwei oder drei Rationen beschränkt, und die Weiden sind mittlerweile schon zu sogenannten Hochleistungsweiden aufgezüchtet und enthalten meistens zu viel Eiweiß, Zucker und auch Giftstoffe.

Empfehlenswert ist eine bedarfsgerechte Ernährung, d.h., nicht mehr füttern, als es notwendig ist. Die Energie- und die Eiweißversorgung sollte über faserhaltige Futtermittel für Pferde, hauptsächlich Heu, erfolgen. Nur wenig Getreide füttern und auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen achten. Der Energiebedarf kann auch mit Ölen und fetthaltigen Futtermitteln wie beispielsweise Reiskleie oder Leinkuchen gedeckt werden.

Leber, Nieren und auch der Pferdedarm sollten in ihren Funktionen durch eine möglichst natürliche Fütterung unterstützt werden. Pferdehanf eignet sich übrigens hervorragend (nicht nur bei Stoffwechselproblemen) um das Immunsystem bei Pferden zu aktivieren und Futtermängel auszugleichen.

Der Stoffwechsel bei Pferden beginnt mit der Verdauung. Die gefütterten Nährstoffe werden bei der Verdauung herausgelöst und in Einheiten zerlegt, die dann ins Blut und in die notwendigen Organe zur Verwertung und Ausscheidung transportiert werden.

Pferde reagieren besonders empfindlich auf schlechte Fütterung. Aber auch die immer stärker zunehmenden Umweltbelastungen und die Industrialisierung der Landwirtschaft spielen beim Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Durch die Einnahme von Futter mit zu vielen Mineralien, Proteinen, synthetische Vitamine und Konservierungsmittel können Stoffwechselprobleme auftreten. Die eingenommenen Giftstoffe werden durch die Nieren und die Leber ausgeschieden und führen deshalb zu einer großen Belastung des Haut- und des Stoffwechsels bei Pferden. Bei der Ausscheidung von Toxinen müssen Pferde Höchstarbeit leisten. Nicht nur die Nieren und Leber werden bei der Ausscheidung stark in Anspruch genommen, sondern auch die Haut. Um die Ausscheidungsorgane bei den Pferden zu entlasten und zu stärken, sollte man den gesunden Gesamtstoffwechsel mit Ergänzungsfuttermitteln und geeigneten Kräutern unterstützen.

Wie können sich Stoffwechselprobleme beim Pferd äußern?:

  • Juckreiz
  • Schorf- und Schuppenbildung
  • Hufprobleme
  • tränende Augen
  • Fesselekzeme
  • Sommerekzeme
  • Husten
  • Mauke und Haarausfall
  • Häufige Koliken
  • Schmerzen in der Bauchgegend
  • Schlechter Fellwechsel
  • Müdigkeit und Leistungsabfall
  • Konzentrationsschwäche

Sollten Sie diese Anzeichen bei Ihren Pferden feststellen, so ist das Hinzuziehen von einem Tierarzt ratsam. Stoffwechselprobleme sind übrigens nicht unbedingt im Blutbild mit auffallenden Werteveränderungen sichtbar.

Auslöser von Stoffwechselstörungen

Stoffwechselstörungen können durch zu schlechte Qualität im Futter, durch Eiweißüberschuss, schlechte Futterpraxis, zu wenig Mineralien und Vitamine, zu viel Kraftfutter, zu wenig Heu und Umweltgifte ausgelöst werden. Aber auch ein schneller Muskelabbau bei auftretenden Erkrankungen kann zu Stoffwechselbelastungen führen. Eine Unterstützung des Gesamtstoffwechsels ist an dieser Stelle förderlich um die Konditionierung und Leistungsbereitschaft zu stabilisieren.

Wie kann man durch eine Entgiftung die Stoffwechselprobleme beim Pferd beheben?

Eine Entgiftung auf der Basis der Naturheilkunde kann hierbei hilfreich sein, trotzdem sollten grundsätzlich parallel die Ursachen durch Untersuchungen des Tierarztes festgestellt werden.

Stoffwechselprobleme beim Pferd können durch die Entgiftung des Körpers von exogenen und endogenen Giftstoffen in Angriff genommen werden. Nur durch die alleinige Zuführung von Entgiftungsmitteln kommt man auch nicht zum Ziel, zusätzlich sollte auch die Ernährung und die Bewegungsmöglichkeiten dementsprechend angepasst werden

Je nach Ursache der Vergiftung und der Auswirkung auf die Stoffwechselprobleme beim Pferd stehen verschiedene Mittel und Methoden aus der Homöopathie zur Auswahl. Lassen Sie sich auch hier am besten von Experten über die Möglichkeiten beraten.

Gibt es weitere Möglichkeiten zur Behandlung von Stoffwechselproblemen bei Pferden?

In der Regel kann man Pferden mit einer ausgeglichenen Ernährung und Ergänzungsfuttermitteln helfen und somit den Stoffwechselproblemen vorbeugen. Eine gute und gesunde Verdauung (nicht nur bei Pferden) ist die Basis für einen guten Stoffwechsel. Deshalb ist bei der Fütterung auf leicht verdauliche Produkte zu achten. Das Pferdefutter sollte bei Stoffwechselbelastung helfen, die Schadstoffe aus den betroffenen Organen auszuscheiden und die Leber- und Nierenfunktionen wieder zu fördern. Die Leber ist ziemlich regenerationsfähig, d.h. man kann sie mit Kräutern und homöopathischen Futtermitteln unterstützen. Auch für die Nieren sind gegebenenfalls Kräutermischungen für Pferde geeignet, um bei der Ausscheidung der Abfälle die Nierenfunktionen zu entlasten. Die Pferde sollten bei Stoffwechselbelastung mehrmals am Tag mit kleinen Mengen Kraftfutter und Heu oder auch Silage gefüttert werden, wichtig ist auf jeden Fall die Futterqualität.

Desweiteren kann man außer Proteinkonzentrate noch zusätzlich Spurenelemente zum Ausgleichen von Mangelerscheinungen füttern. Zur Anregung eines gesunden Stoffwechsels empfehlen sich Präparate zur Entschlackung und Leberregeneration, Leinsamenöl für ein besonders schönes und glänzendes Fell mit einer beruhigenden Wirkung auf den empfindlichen Pferdedarm.

Die Blutegeltherapie wirkt bei entzündlichen Prozessen der Gelenken, unter anderem bei Rheuma, Arthrosen und bei Arthritis. Es gibt hier die Eigenbluttherapie, die Kräutertheraphie, die Komplexmitteltherapie und noch weitere verschiedene Reaktionsmittel der Homöopathie.

Sommerekzem beim Pferd

Wann setzt das Sommerekzem beim Pferd ein?

Das Sommerekzem stellt in der warmen Jahreszeit eine jährlich wiederkehrende Plage für Pferde dar. Insbesondere Nordeuropäische Pferderassen sind anfälliger für das Sommerekzem mit mindestens 25% Anteil bei den Isländern. So ist dieses Problem seit Jahren ein viel diskutiertes Thema bei Tierärzten und Pferdehaltern.

 

Wie entsteht ein Sommerekzem?

Ein Sommerekzem entstellt die Haut des Tieres und verleiht ihm teilweise ein armseliges Aussehen. Durch unterschiedliche stechende Insekten kommt es zu den schlimmen Hautveränderungen. Der Stich oder Biss leitet Speichel in die Blutbahn und kann eine allergische Reaktion verursachen. Eine Überreaktion entsteht gegenüber dem körperfremden Speichel bei einer Allergie. Hier entscheidet der Tierarzt über Behandlungsmethoden, wenn der Allergietyp bestimmt ist, damit man  dem Tier möglichst effektiv helfen kann.

Einer allergischen Reaktion zeigt eine „Sensibilisierung“ des Pferdes gegenüber dem Allergen, hier reagiert das Immunsystem nach dem Erstkontakt mit einer unkontrollierten Produktion von Antikörpern, aus der eine allergische Reaktion entsteht.

 

Wie kann man einem Pferd nach dem Ausbruch des Sommerekzems helfen?

Die Erreger bilden das Sommerekzem aus und es kommt zu quälenden Symptomen wie unangenehmer Juckreiz, offene Wunden und Sekundärinfektionen.

Durch vielversprechende Forschungsergebnisse aus Untersuchungen von Sommerekzemen gibt es keinen Grund mehr ein Pferd dem Sommerekzem hilflos auszusetzen, so kann man mit einer gezielten Behandlung helfen. Doch bei der Diagnostik sollte der Tierarzt helfen sowie bei der Auswahl des entsprechenden Medikaments.

 

Welche Möglichkeiten gibt es noch bei der Behandlung vom Sommerekzem?

Eine vielversprechende Immuntherapie beginnt mit einer genauen Diagnose, die möglichst früh nach dem Auftreten erfolgen sollte. Ein weiterer Faktor für die Therapie ist der frühe Einsatz einer typischen Immuntherapie mit patientenspezifischen Allergenextrakten.

Gute Ekzemerdecken unterstützen die Behandlung des Sommerekzems und können dabei helfen die Symptome zu lindern.

Fellwechsel beim Pferd

Worauf sollte man bei der Fütterung während des Fellwechsels beim Pferd achten?

Der Fellwechsel beim Pferd wird durch eine gesunde und vor allem durch eine ausgewogene Ernährung erleichtert. Bei der Fütterung ist auf eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen und Mineralien zu achten. Bei Problemfällen wird ausgewogenes Futter mit Zusätzen wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Aminosäure empfohlen. Dadurch werden das Immunsystem und der Stoffwechsel des Pferdes intakt gehalten und der Stress kann somit viel besser wegesteckt werden. Das Pferdefutter sollte auch auf die

Als Fellwechsel bezeichnet man die Fähigkeit, die Eigenschaften des Fells und gegebenenfalls auch die Farbe zu verändern. Dieser Vorgang ist in der Regel jahreszeitlich bedingt, um sich vor Kälte im Winter zu schützen und im Frühjahr bereitet die Natur das Pferd auf neues und leichteres Haarkleid für warme Tage vor.
Der Fellwechsel beim Pferd findet also im Frühjahr und im Herbst statt, der genaue Zeitpunkt für den Wechsel vom Sommer- und Winterfell hängt von der Witterung und der Temperatur ab. Der Organismus von Pferden steht zu Zeiten des Fellwechsels vor ganz besonderen Herausforderungen, obwohl ergänzende Mineralien beim Füttern und gute Weiden eigentlich einen problemlosen Fellwechsel möglich machen sollten.

Wie verhält sich das Pferd beim Fellwechsel?

Aber nicht immer zieht sich ein Fellwechsel problemlos hin. Der Wechsel kann das Verhalten und die Leistungsfähigkeit der Pferde beeinträchtigen. Im Allgemeinen kostet das Wechseln der Haare einen enorm großen Energieverlust, da der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht kommt und das Immunsystem auf Hochtouren arbeiten muss. Die Pferde sind zu Beginn meistens lustlos und matt. In diesem Fall sollte der Reiter das Pferd besonders gut beobachten und auch etwas schonender behandeln. Zu einem stumpfen, struppigen und glanzlosem Fell kann auch noch ein nennenswerter Gewichtsverlust auftreten, was zu einer hohen Belastung der Tiere führt. In dieser Wechselzeit sind die Tiere besonders anfällig für Bakterien, Viren und Krankheitserreger. Ganz speziell alte und durch Krankheiten schon geschwächte Tiere, Pferde mit Stoffwechselproblemen, Allergien, oder Pferde mit Sommerekzemen benötigen weit mehr Aufmerksamkeit und ausreichende Ernährungsergänzungsmittel, da der Fellwechsel nur langsam und dazu auch noch sporadisch stattfindet.

Worauf sollte man bei der Fütterung während des Fellwechsels beim Pferd achten?

Der Fellwechsel beim Pferd wird durch eine gesunde und vor allem durch eine ausgewogene Ernährung erleichtert. Bei der Fütterung ist auf eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen und Mineralien zu achten. Bei Problemfällen wird ausgewogenes Futter für Pferde mit Zusätzen wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Aminosäure empfohlen. Dadurch werden das Immunsystem und der Stoffwechsel des Pferdes intakt gehalten und der Stress kann somit viel besser wegesteckt werden. Das Pferdefutter sollte auch auf die Aktivitäten von Reiter und Pferd abgestimmt werden.

Eine gesunde Ernährung schützt Ihr Pferd bei erhöhter Belastung während des Fellwechsels, damit dieser auch optimal und problemlos verläuft.

Besonders Leinöl, Distelöl und auch Sonnenblumenöl sorgen für glänzendes Fell. Hochwertiges und wenn möglich sogar kaltgepresstes Leinöl versorgt die Pferde mit Vitamin E und wichtigen ungesättigten Fettsäuren für eine gesunde Haut und Haarneubildung. Man kann auch Leinsamen in die tägliche Fütterung mit einbeziehen.

Pferdehanf ist nicht nur ein Naturprodukt, sondern auch ein erstklassiges Ergänzungsfutter aus gemahlenem und reinem Hanf. Pferdehanf beinhaltet viele wertvolle Nährstoffe, die den Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und auch den Stoff- und Fellwechsel positiv beeinflussen. Pferdehanf enthält viele lebensnotwendige Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und auch Aminosäuren. Die Fütterung von Pferdehanf ist für kranke und verletzte Pferde besonders empfehlenswert, da nicht nur stärkende und unterstützende Effekte bei der Verdauung, im Herz- und Kreislaufsystem, bei Hufrehe und Gelenkentzündungen festgestellt wurden, sondern auch die Haut und das Pferdefell durch die besonderen Inhaltsstoffe äußerst positiv beeinflussen. Hanfsamen enthalten eine in der Natur einmalige Konzentration an einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und darüber hinaus viele weiter Mikro- und Makronährstoffe, die das Immunsystem und den Stoffwechsel nicht nur in dieser besonderen Zeit des Jahres unterstützen.

Pferde haaren bei einer guten Behandlung und Fütterung viel gründlicher und viel schneller durch. Bei Problempferden sollte man Zusatzfutter für Pferde ganzjährig geben, im Normalfall sowieso über einen längeren Zeitraum.

Was ist bei der Fellpflege des Pferdes während des Fellwechsels zu beachten?

Wenn Pferde ihr Winterfell oder ihr Sommerfell wechseln ist besonders auf die Fellpflege zu achten. Eine gründliche Pflege ist übrigens auch für die Beziehung zwischen dem Reiter und den Pferden wichtig. Das Pferd sollte regelmäßig und gründlich geputzt werden und man sollte auch zusätzlich die Haut für die bessere Durchblutung massieren, das führt zu einer besseren Versorgung der Haut mit Nährstoffen.
Zuviel Putzen ist aber auch nicht unbedingt empfehlenswert, da eine Staubschicht im Pferdefell ein Schutz für das Haar ist. Schweißrückstände und Schmutz muss man auf jeden Fall herausbürsten und auf Hautveränderungen, Zecken und Verletzungen achten.
Damit sich die Pferde beim Fellwechsel nicht so viel scheuern, ist gründliches Putzen angebracht. Der Fellwechsel wird durch eine gute Hautdurchblutung angeregt.

Lesen Sie hier Erfahrungsberichte mit Zusatzfutter beim Fellwechsel.

Lahmheit beim Pferd

Der normale Bewegungsablauf ist bei einer Lahmheit gestört. Bei Lahmheiten unterscheidet man zwischen der Stützbein- und der Hangbein-Lahmheit. Die Stützbein-Lahmheit bezieht sich auf die Belastungsphase, d.h., das Pferd versucht eine Gewichtsbelastung auf dem Bein zu vermeiden. Die Hangbein-Lahmheit bezieht sich auf eine veränderte Vorführphase am Pferdebein und die Schrittlänge ist häufig kürzer. Es können übrigens auch beide Formen der Lahmheiten auftreten.

Welche Ursachen kann Lahmheit beim Pferd haben?

Bei Pferdebesitzern und Reitern bedeutet Lahmheit beim Pferd meist nichts Gutes. Manchmal geschieht Lahmheit beim Pferd scheinbar ohne Grund, das Pferd fängt zu hinken an oder ist von einem Moment auf den anderen stocklahm.

Eine Lahmheit beim Pferd kann vielfältige Ursachen haben und auch die Schwere der Erkrankung kann sehr unterschiedlich sein.
Die Lahmheit beim Pferd ist meist ein erstes Erkennungszeichen von Schmerzen und diese können aus den Beinen, dem Rücken, aber auch aus dem Maul kommen. Die Diagnose und Behandlung von Lahmheit beim Pferd stellt für Tierärzte eine enorme Herausforderung dar.

Häufig Ursachen sind:

  • Sehnendehnungen oder Sehnenrisse
  • Verstauchungen
  • Knochenbrüche
  • Gelenkentzündung (Arthritis)
  • Gelenkschwund (Arthrose)
  • Entzündungen
  • Infektionen
  • Huferkrankungen, Hufrehe
  • Hautprobleme
  • Verletzungen
  • Missbildungen
  • Kreislauferkrankungen
  • Nerven- oder Muskelerkrankungen
  • Überbelastung

Auch Zaumzeug und Sattel können Lahmheiten hervorrufen.

Wie findet man die Ursache für die Lahmheit beim Pferd?

Für Lahmen und Tickern beim Reiten kann es unterschiedliche Gründe geben. Tierärzte benötigen deswegen möglichst viele Hinweise und Informationen im Vorfeld, beispielsweise seit wann das Pferd lahmt, ob das auf der Koppel oder beim Reiten war, und vor allem auch, ob und wie mit dem Pferd trainiert wurde. Der Tierarzt wird sich die Lahmheit erst einmal in verschiedenen Gangarten und vor allem auch auf unterschiedlichen Böden ansehen. Es geht hier darum, Unterschiede oder Abnormitäten im Ablauf festzustellen, um dadurch das betroffene Bein zu erkennen, oder dementsprechend nicht erkrankte Gelenke auszuschließen.

In der Regel ist eine definitive Diagnose vom Tierarzt allerdings erst mit Unterstützung der Technik möglich.

Welche Merkmale im Verhalten kann man zur Hilfe nehmen?

Pferde belasten in der Regel kranke Beine weniger als gesunde. Wenn es stärker mit dem linken Vorderbein auftritt und noch dazu mit dem Kopf stark nickt, so kann dies ein Anzeichen von Lahmheit am rechten Vorderbein sein. Daraufhin versucht der Tierarzt durch genaues Abtasten, eine Schwellung und somit die genaue Schmerzquelle zu lokalisieren. Hüftwandern, oder ein stärkeres senken von der Pferdekruppe deutet auf Hinterbein-Lahmheit hin. Hier helfen dem Tierarzt schon Andeutungen, ob es warme oder heiße Stellen gibt, ob das Bein geschwollen ist, oder ob sich Verhärtungen erfühlen lassen. Genaue Beobachtungen vom Pferdeverhalten sind wichtig, um das lahmende Bein zu identifizieren.

Welche Untersuchungsmethoden geben noch über die Ursache der Lahmheit beim Pferd Aufschluss?

Der Tierarzt kann mit der Hufzange überprüfen, ob Hufschmerzen bestehen oder durch Beugeproben der Gliedmaßen die Schmerzquelle ausfindig machen. Ergeben sich durch diese Untersuchungsmethoden keine eindeutigen Ergebnisse, so leitet der Tierarzt „Leitungsanästhesien” ein. Mit dieser Methode wird das Bein stellenweise mit einem Schmerzmittel betäubt und durch das Ausschlussverfahren kann man die Schmerzquelle erkennen.

Die Lahmheit beim Pferd kann natürlich auch durch Röntgenaufnahmen Ergebnisse bringen. Durch die Aufnahmen kann eine definitive Diagnose gestellt werden, da man hier Veränderungen der Knochen und der Knochendichte erkennen kann. Es gibt auch mobile Geräte, die eine Diagnose vor Ort problemlos ermöglichen.

Die Computertomographie ermöglicht Probleme im Kopf- und Halsbereich sowie der Gliedmaßen zu erkennen, gezielt zu behandeln oder auch auszuschließen. Aufgrund der Größe kann dieses Verfahren eine Lahmheit beim Pferd nur im Bereich der Gliedmaßen, des Kopfes und des oberen Halses angewandt werden.

Durch den Ultraschall können angerissene Muskeln, Sehnen und Bänder an den Beinen entdeckt werden. Vor allem hilft diese Methode ganz besonders bei der Beurteilung von Weichteilen.

Die Thermografie kann Entzündungsherde aufzeigen, die kalten und gesunden Köperregionen werden blau angezeigt, wobei entzündete Regionen rot dargestellt werden.

Die Szintigraphie bringt bei Lahmheit eine sichere Diagnose, hier können versteckte Weichteil- und auch Knochenschäden ausgemacht werden.

Tipp: Reiter und Pferdehalter sollten die Pferde genau beobachten, so dass Unregelmäßigkeiten sofort auffallen.

Wenn sich das Pferd Steine oder gegebenenfalls auch Eisen eingetreten hat, so sind diese sofort zu entfernen. Wenn aber beispielsweise ein Nagel tief im Pferdehuf steckt, oder auch ein anderer Gegenstand, dann sollte dieser von einem Tierarzt oder einem Spezialisten herausgezogen werden, da starke Blutungen auftreten können.

1 2 3 14

Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...

Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

Mehr über Fellwechsel bei alten Pferden…

[10€ Pferdehanf Herbstrabatt] Gültig bis 10.12.2019 zzgl. des Mengenrabatts (bis zu 25%).

Jetzt 10€ Pferdehanf Herbstrabatt einlösen >

30 Tage Geld zurück Garantie
Schneller Versand
Versand kostenlos
Mengenrabatt bis zu 30%
030-260 759 67

Hotline Mo-Fr. 10-18 Uhr

100% GELD ZURÜCK GARANTIE!