COPD – Chronisch obstruktive Lungenerkrankung bei Pferden

 Was heißt COPD beim Pferd?

Hinter der englischen Abkürzung COPD verbirgt sich die deutsche Übersetzung für chronisch obstruktive Lungenerkrankung beim Pferd. Bevor die Krankheit ihr Endstadium erreicht – und somit chronisch wird – durchläuft das Tier drei „Krankheitsvorstufen“:

  1. Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
  2. Anschwellen der Schleimhaut in den Bronchien (Ödem)
  3. Krankhaft erhöhte Schleimproduktion aufgrund der dauerhaften Atemwegsentzündung (chronische Bronchitis)
  4. „Überblähung der Lunge“ bis hin zur Atemnot (Endstadium der Krankheit)

Wird diese Atemwegserkrankung beim Pferd zu spät erkannt oder nicht behandelt, so kommt es zu einer Überblähung der Lunge (Lungenemphysem) und weiters zu einer starken Schädigung der Lungenbläschen. Eine physiologische Atmung ist für das betroffene Tier nicht mehr möglich. Das Pferd leidet in weiterer Folge an akuter Atemnot.

 

  1. Was geschieht bei einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur?

Als „Bronchospasmus“ versteht man eine abnorme Verengung der Bronchien, das heißt, die Atmenmuskulatur ist verkrampft und kann damit nicht ihr volles Leistungs- und somit Atemvolumen erfüllen. Die Folge ist, dass sich zu wenig Luft in der Lunge des erkrankten Tieres befindet. Es kommt zur „Kurzatmigkeit“ bei dem betroffenen Pferd. Ein weiteres Symptombild des „Bronchospasmus“ – Lungenerkrankung wäre ein unaufhörliches Husten mit Schleimauswurf.

  1. Was versteht man unter einem Lungenödem beim Pferd?

Bei einem Lungenödem bei Pferden handelt es sich um eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung in der Lunge oder dem Lungengewebe. Die Atmung des erkrankten Tieres ist meist flach und schnell. Befindet sich das Pferd bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, werden „Rasselgeräusche“ bei der Atmung festgestellt. Durch die Flüssigkeitsansammlung kann das Pferd nicht mehr frei und ungezwungen atmen.

  1. Was bedeutet „chronische Bronchitis beim Pferd “?

Unter „chronischer Bronchitis“ versteht man eine dauerhafte Entzündung der Atemwege beim Pferd.

  1. Was bedeutet „Atemnot“?

Der medizinische Fachbegriff für „Luftnot“ oder „Atemnot“ lautet Dyspnoe. Sowohl in einer Ruhephase, als auch bei geringer körperlicher Belastung kommt es beim erkrankten Pferd zur Atemnot und damit zu einer Sauerstoffschuld. Dies führt zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und chronischen Unterversorgung des gesamten Organismus.

COPD, oder langläufig als„Dämpfigkeit“ bekannt, ist eine chronische Erkankung der Atemwege. Diese sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Im zweiten Teil von unserer COPD-Artikelserie erfahren Sie weitere Tipps und Behandlungsmöglichkeit, um dämpfigen Pferden zu helfen.

 

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Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

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Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

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