EMS – Equines Metabolisches Syndrom

Viele Pferde in unseren Breiten leiden an der sogenannten Wohlstandserkrankungen…

Was ist EMS?

EMS ist eine Stoffwechselerkrankung bei Pferden, die mit einer Insulinresistenz einhergeht. Der Organismus reagiert nur mehr schlecht auf die Insulinausschüttung und hat den Zuckerstoffwechsel nicht mehr im Griff. Es liegt eine Erkrankung des endokrinen Systems – also des Hormonhaushalts – des Pferdes vor. Das equine metabolische Syndrom beim Pferd führt dazu, dass der Körper Botenstoffe produziert, die zur Schädigung des Hufbeinträgers beitragen. Ist das Stadium schon sehr fortgeschritten, kann sich eine chronische Hufrehe entwickeln.

Welche Pferde sind am häufigsten von EMS betroffen?

Betroffene Pferde sind vorwiegend „leichtfüttrige Rassen“ wie Haflinger, Fjordpferde, Araber oder Isländer. Die Tiere sind häufig im Alter von 6 und 20 Jahren betroffen. Bei den Pferden zeigen sich deutliche Fettablagerungen im Bereich des Mähnenkammes, im Schulterbereich, der Kruppe, aber auch des Schweifansatzes. Weiters bemerkt man bei diesen Pferden eine mangelnde Leistungsbereitschaft. Die ersten Symptome treten häufig ab dem 8 Lebensjahr deutlich auf. Bei Stuten sind es Auffälligkeiten rund um die Rosse (ausbleibende Rosse oder übermäßige Rosse). Brüchige Hufe, Hufreheschübe, sowie allgemeine Störungen im Hufbereich können auch auf EMS hinweisen.

Was kann ich tun gegen EMS?

Die wichtigste Maßnahme ist die Fütterung. Füttern nach Leistung, so heißt das Motto! Gutes Raufutter, in erster Linie einwandfreies Heu ist die Basis der gesunden Pferdeernährung. Melasse, Zuckerstoffe und stärkereiches Getreide sollten gar nicht bzw. so wenig wie möglich an die betroffenen Tiere verfüttert werden. Auch von Rüben und Äpfeln und anderen Zuckerreichen Obst- und Gemüseleckerchen ist erstmal abzusehen.

Ebenfalls genauestens ins Visier zu nehmen ist die Weidezeit. Frische, junge Grashalme sind sehr „zuckerhaltig“ (hoher Fruktanwert) und deshalb nicht empfehlenswert für EMS-Pferde. Pferdehanf kann aufgrund seiner vielfältigen Vitallstoffe und Stoffwechsel-optimierenden Spurenelemente und Mineralien einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Allgemeinzustandes von EMS-Pferden beitragen.

Wie kann man betroffenen Pferden neben helfen?

  1. Bewegung – solange das Pferd noch keine Hufrehe-Symptome zeigt ist wichtig! Auch hier gilt es wieder: nichts übertreiben – mäßig aber regelmäßig und langsam die Intensität der Bewegung steigern! Hauptbewegungsgangart ist der Schritt.
  2. Den Stoffwechsel durch Homöopathie und alternative manuelle Therapien wie Akupunktur, Massagen, Lymphdrainage unterstützen.
  3. Optimierte, zuckerarme, leistungsgerechte Fütterung wie vorab beschrieben. Sie tun Ihrem Pferd nichts Gutes, wenn Sie es aus Liebe überfüttern. Genügend Raufutter, wohl überdachte, stoffwechseloptimierende Zufütterung –  z.B. mittels Pferdehanf oder anderen gesunden Kräutern wie Brennessel – sind sehr wichtig.

Leave a Reply 0 comments

Leave a Reply:







*

Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...

Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

Mehr über Fellwechsel bei alten Pferden…

[10€ Pferdehanf Herbstrabatt] Gültig bis 10.12.2019 zzgl. des Mengenrabatts (bis zu 25%).

Jetzt 10€ Pferdehanf Herbstrabatt einlösen >

30 Tage Geld zurück Garantie
Schneller Versand
Versand kostenlos
Mengenrabatt bis zu 30%
030-260 759 67

Hotline Mo-Fr. 10-18 Uhr

100% GELD ZURÜCK GARANTIE!