Kotwasser bei Pferden – Behandlungstipps

Wie bereits im Artikel „Ursachen von Kotwasser“ beschrieben, leiden viele Pferde an diesem unangenehmen Stoffwechselproblem. Hier einige Tipps, wie Sie und Ihr Pferd dieses Verdauungsproblem in den Griff bekommen.

Kotwasser bezieht sich auf Verdauungsstörungen, wobei vor oder nach dem Äpfeln aus dem Pferdeafter eine braune Brühe herauskommt. Die Pferdeäpfel sind in diesem Fall allerdings von ganz normaler Konsistenz, das heißt, es handelt sich dabei nicht um Durchfall. Auf den ersten Blick ist Kotwasser nur für die Reiter oder Pferdehalter unangenehm, da man die braun gefärbten Streifen saubermachen muss. Das Kotwasser rinnt am Hinterteil, am oft schon sehr unsauberen Schweif und an den Pferdebeinen entlang, was zu Reizungen, offenen Stellen und bösen Entzündungen führen kann. Blähungen und Verdauungsschwierigkeiten kommen gelegentlich noch als weitere Symptome hinzu, was eine zusätzliche Belastung der Pferde bedeutet. Kotwasser kann absolut unabhängig vom Koten oder Äpfeln abgesetzt werden. Oft hebt das Pferd in der Box den Schweif und das braun gefärbte Wasser spritzt dann ziemlich unangenehm an die oft noch frisch gestrichene Boxenwand. Ganz besonders im Winter sollte man auf Kotwasser achten, da bei den niedrigen Temperaturen die ausgeschiedene Flüssigkeit nicht von selbst abtrocknen kann und auf der Haut anfriert, was das ganze Thema nur noch verschlimmert. Besonders bei Fohlen, Mutterstuten und auch bei älteren Pferden sollte man ein besonderes Augenmerk auf Kotwasser haben. Angeblich sind hauptsächlich Wallache und freizeitlich benutzte Pferde von Kotwasser betroffen, also im Verhältnis nur wenige Sportpferde. Statistiken behaupten außerdem, dass von den betroffenen Tieren, mehr als die Hälfte davon ständige Erscheinungen haben und ein weiterer Großteil nur im Winter unter diesen Problemen leiden.

Ursachen von Kotwasser:

  • Schlechte Futterqualität
  • Fütterungsfehler oder einseitige Ernährung (Silage)
  • Parasiten oder falsche Entwurmung
  • Nebenwirkung von Medikamentenbehandlung
  • Zahnprobleme
  • Übersäuerung
  • Störungen im Stoffwechsel
  • Gestörte Darmflora
  • Leberfunktionsstörungen
  • Verstopfung
  • Psychische Belastung/Stress (Stallwechsel, Veranstaltungen, verändertes Haltungssystem)

Es ist oft sehr schwer die genaue Ursache von Kotwasser oder von Durchfall herauszufinden. Übrigens findet man auch im Blutbild nicht immer konkrete Informationen, die über die konkrete Ursache oder über diese Krankheit Auskunft geben. Achten Sie deshalb beim Reiten oder beim Weidegang darauf, ob Ihr Pferd Kotwasser ausscheidet. Es kann vorkommen, dass offensichtlich ganz gesunde Pferde schon seit langer Zeit unter massivem Kotwasser leiden, was natürlich auf die Gesundheit und den Allgemeinzustand schlägt.

1. Darmflora und Stoffwechsel des Pferdes optimieren:

Viele Pferde leiden an einer gestörten Darmflora. Dies kann folgende Ursachen haben:

  • Fütterung von „saurem Futter„, wie zB Silage, Heulage, melassiertes (zuckerreiches) Kraftfutter, generell zu viel Kraftfutter bzw. generell Futter von schlechter Qualität, wie schimmliges Heu oder fruktanreiches Gras.
  • Medikamentengabe – viele Antibiotika zerstören dauerhaft die Darmflora, diese muss neu aufgebaut werden.
  • Ganz wichtig ist die regelmäßige Entwurmung. Um zielsicher zu entwurmen, sollte man regelmäßige Kotuntersuchungen für jedes Pferd durchführen. Jedoch ist nach jeder Entwurmung die Darmflora des Pferdes neu aufzubauen.
  • Allgemeine Fütterungsfehler, wie beispielsweise Fütterung von Kraftfutter vor der Raufutter-Gabe. Dies kann zu einer Übersäuerung des gesamten Darmtraktes des Pferdes führen.

Viele Kunden von Pferdehanf berichten von einer äußerst Stoffwechsel-optimierenden Fähigkeit dieses natürlichen  Zusatzfutters für Pferde. Aufgrund seiner Zusammensetzung wird dem Pferdehanf eine entgiftende und harmonisierende Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel der Pferde nachgesagt.

2. Die Lebensumstände des Pferdes optimieren

Um eine übermäßige Wurmbelastung zu vermeiden, sollten Sie auf die nötige Boxen und Weidehygiene achten. Hierzu gehört das tägliche Absammeln der Pferdeäpfel aus Stall und Weide. Um einen größeren Wurmbefall zu vermeiden kann man Stall und Weide mit effektive Mikroorganismen besprühen oder den Stall mit „Urgesteinsmehl“ ausstreuen bzw. die Weiden  regelmäßig kalken.

Ganz wichtig ist das soziale Umfeld des Pferdes. Hier einige Punkte zum Überlegen:

  • Wie verträgt sich Ihr Pferd mit seinen „Boxennachbarn“ oder „Koppelnachbarn“?
  • Wie verhält sich Ihr Pferd in der Herde? Bemerken Sie Konflikte in der Herde?
  • Wie gestaltet sich die „Mensch-Pferd“ Beziehung?

3. Die Zähne:

Achten Sie unbedingt auf den Zustand der Zähne! Leidet Ihr Pferd unter Zahnproblemen, kann es möglicherweise die Nahrung nicht mehr ausreichend zerkauen. Dies begünstigt das Entstehen von „Kotwasser“.

4. Blockaden der Wirbelsäule:

Blockaden entlang der Wirbelsäule können zu „erhöhtem Stress“ von Wirbelsegmenten führen. Diese Kompression der Wirbelkörper kann zu einer „Fehlinformation“ zu Organen wie Leber und Nieren und den diversen Darmabschnitten führen. Wenn Ihr Pferd an Kotwasser leidet, sollten Sie in jedem Fall einen guten Osteopathen oder cranio-sacral Omnipathen kontaktieren und Ihr Pferd genau durchchecken lassen.

5. Ausreichende, physiologische Bewegung:

Pferde sind Bewegungstiere. Es liegt in der Natur des „Fernwanderwildes Pferd“ ständig zu fressen, wobei sie sich langsam grasend fortbewegegen. Dabei ist der Kopf gesenkt, was wiederum zu einer Entspannung der Wirbelsäule und Rückenmuskulatur führt. Den meisten Pferden mit Kotwasser tut langsame, aber umfassende (Schritt-)Bewegung sehr gut. Denn der Stoffwechsel des Pferdes ist auf gleichmäßige, langsame Bewegung von Natur aus eingestellt.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Naturgemäße Haltung
  • Optimale Fütterung die das Immunsystem stärkt und für die Gesundhaltung der Pferde sorgt
  • Langsame Futteränderungen, besonders am Anfang und am Ende der Saison
  • Ständig verfügbares frisches und keimfreies Wasser
  • Regelmäßige Pferdepflege und Hygiene
    Gesundheitskontrollen, Impfungen, Entwurmungen
  • Verantwortungsbewusster Umgang bei Medikamenten
  • Vertraute Umgebung
  • Viel und wenn möglich freie Bewegung
  • Keine Leistungsüberforderung
  • Aufmerksamkeit

Viele Pferdehalter und Reiter unterschätzen das Thema Kotwasserproblem bei ihren Pferden. Da ein schlechter Stoffwechsel in der Regel immer zu Beschwerden führt, sollte man auch besonders auf die Verdauung achten.
Pferdehanf, leberwirksame Kräutermischungen und auch eine Darmsanierung sind dabei eine große Hilfe. Die Leber ist nicht nur bei Pferden das wichtigste Entgiftungsorgan und kann sich relativ schnell und auch ziemlich zuverlässig regenerieren. Wenn die Blutwerte keine nennenswert höheren Werte anzeigen, ist an eine Unterstützung zur Leberentgiftung zu raten. Die Pferdeleber reagiert in den meisten Fällen positiv auf Kräuter die zur natürlichen Entgiftung beitragen.

Die Gesundheit der Pferde ist nicht nur von körperlichen Faktoren abhängig, sondern auch der seelische Zustand spielt eine sehr wichtige Rolle. Ganz wichtig sind, wie schon erwähnt, eine fachgerechte Fütterung, gute Hygiene und ein optimales soziales Umfeld, sowie selbstverständlich auch viel Liebe und Zuwendung.

Fazit

Das Kotwasserproblem bei Pferden wird oftmals unterschätzt. Ein schlecht funktionierender Stoffwechsel führt beim Pferd früher oder später zu verschiedensten körperlichen Beschwerden. Im Fall von Kotwasser helfen Kräuter, Pferdehanf  und eine Darmsanierung den Pferden, um ihren Stoffwechsel wieder auf Vordermann zu bringen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und bedenken Sie stets die Lebensumstände Ihres Pferdes.

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Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...

Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

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