Pferde Themen



Fellwechsel und Wohlbefinden mit Hempura Pferdehanf

Als ich vor vielen Jahren auf den Hempura Pferdehanf gestoßen bin, habe ich ihn meinen 3 Pferden gegeben. Ich wollte mich selbst überzeugen, wie und ob er wirklich hilft. Es war kurz vor dem Fellwechsel und eins meiner Pferde hat da so seine Loslassschwierigkeiten. Da ich drei vollkommen unterschiedliche Pferde habe (Norweger, Trakehner und Württemberger), war ich gespannt, wie sich der Pferdehanf auswirken wird. Bereits nach einer Woche war ich platt. Der Fellwechsel ging absolut schnell und unproblematisch über die Bühne. Das Fell war super weich und glänzte wie eine Speckschwarte. Es gab viele Menschen, die mich daraufhin ansprachen, weil sie wissen wollten, wie ich meine Pferde putzen würde. Na ja, grins, das Putzen habe ich zu diesem Zeitpunkt wohl nur von innen gemacht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mit diesem schnellen und wirklich positiven Ergebnis hätte ich absolut nicht gerechnet.

Auch das Wohlbefinden der Pferde änderte sich. Sie fühlten sich sichtlich wohler und bekamen einen wirklich tollen Körperbau. Fell, Mähne und Schweif waren weich wie Samt und Seide – da kann man sich doch auch nur prima fühlen, oder?????

Und wehe, man hat noch irgendwo ein Krümelchen Pferdehanf gefunden, dann wurde dieser auch schleunigst vertilgt. Er wird sehr gerne auch pur gefressen.

Da ich auch Pferdeheilpraktikerin bin, habe ich Pferdehanf auch anderen Pferden bzw. ihren Besitzern empfohlen. Auch hier waren die Resultate echt beeindruckend. Ich bin wirklich nicht ein Mensch und Therapeut, der ein Pülverchen nach dem anderen ins Pferd hineinschüttet, aber Pferdehanf täglich oder 2x jährlich aus Kur ist absolut genial.

 

Cordula Kienle

April 2013

www.pferdeheilpraktikerin-cordulakienle.de

Dicke Pferde – Übergewicht bei Pferden

Folgen, Auswirkungen, Lösungen.

Im Allgemeinen sind übergewichtige Pferde krankheitsanfälliger und haben im Schnitt eine
verkürzte Lebenserwartung! Wie Sie sicherlich wissen, belasten überflüssige „Kilos“ Gelenke
und Knochen Ihres Pferdes. Ein häufiges auftreten von Gelenksentzündungen aber auch
Arthrose und Stoffwechselprobleme sind die üblichen Probleme dieser Tiere.

Woran erkenne ich ob mein Pferd zu dick ist?

Man sollte die Rippen des Pferdes gut ertasten können. Dann ist von
einem „normalgewichtigen“ Pferd die Rede. Schauen Sie genau! Die Rippen sollen nicht
sichtbar sein, denn dann wäre Ihr Pferd zu dünn.

Was kann ich gegen das Übergewicht meines Pferdes unternehmen?

Ganz nach dem Motto: FRISS DIE HÄLFTE! Ausreichend regelmäßige Bewegung,
gesunde und ausgewogene Fütterung sowie mehrere Mahlzeiten am Tag helfen, damit Sie
das Gewicht Ihres Pferdes wieder in den Griff bekommen. Zu Beginn, wäre ein reduzieren
der Kraftfuttermenge sehr ratsam. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Versorgung von
Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen für Ihr Pferd weiterhin gegeben bleibt.
Verzichten Sie auf bekannte „Dickmacher“ wie Rübenschnitzel und Mais. Verfüttern Sie
lieber kleinere Mengen (Früh, Mittag, Abend) an Kraftfutter als eine große Menge einmal
am Tag. Bieten Sie Ihrem Tier genügend Heu und Stroh an. Das „Raufutter“ sorgt für
Beschäftigung und einen regen Stoffwechsel. Ausreichend regelmäßige Bewegung ist sehr
wichtig. Täglich in die Führanlage oder längere Ausritte im schnellen Schritt lassen die
Kilos purzeln. Bitte übertreiben Sie bei der Bewegung nicht. Je schonender Sie das Pferd
an regelmäßige Bewegung gewöhnen, umso gesünder für Sehnen, Muskeln, Herz und
Kreislauf! Sorgen Sie auch für den täglichen Koppelgang. Auf einer (grasarmen) Koppel
oder „Paddock“ hat das Pferd für normal genügend Freiheiten und wenig bis gar nichts zu
fressen, was bei einem „Moppelchen“ nicht von Nachteil ist. Bei Wiesenkoppeln wäre es
empfehlenswert das riesige Angebot an Saftfutter zu rationieren.

Zum Schluss noch kurz die wichtigsten Grundregeln der Pferdefütterung!

-Füttern Sie Ihrem Pferd lieber mehrere kleine als wenige große Portionen!
Von Natur aus fressen Pferden über den Tag verteilt. Das Verdauungssystem ist nicht auf
große Futterportionen eingestellt.

-Füttern Sie Ihr Pferd nicht direkt vor dem Reiten! Lassen Sie Ihr Pferd auch nach
der „Arbeit“ erst einmal zur Ruhe kommen, bevor es „Kraftfutter“ bekommt.

– Versuchen Sie Kraftfutter nach Raufutter zu verabreichen.

-Füttern nach Leistung! Kraftfutter auf die Arbeitsbelastung des Pferdes ausrichten!

-Futterumstellungen sollten sehr langsam erfolgen– Kolikgefahr.

Sie wollen doch sicher das Beste für Ihr Pferd. Hören Sie auf Ihr gesundes Bauchgefühl.
Überfluss ist nie gesund. Etwas von allem und das mit Maß und Ziel.

Gilt übrigens nicht nur für unsere Pferde….

Vitamine in der Pferdefütterung

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebensnotwendige Nährstoffe, die zur Aufrechterhaltung sämtlicher Lebensvorgänge beim Pferd notwendig sind. Diese wichtigen Nährstoffe regulieren alle wichtigen Körperfunktionen. Pferde stellen ihre individuellen Anforderungen an die tägliche Vitamin/Mineralstoff und Spurenelementeversorgung. Meist ist dies auch abhängig von Lebensalter und Leistungsbedarf. Besteht ein Mangel an diesen wichtigen Nährstoffen, so äußert sich der Organismus durch sogenannte Mangelerscheinungen:

Folgende Mangelerscheinungen könnten auftreten:

  • Haut/Fell/Hufprobleme
  • Mattigkeit
  • erhöhtes Infektionsrisiko

 

Ist das Pferd ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, so steht der Gesundheit und Leistungsfähigkeit nichts mehr im Wege!

Man unterscheidet fettlösliche Vitamine und wasserlösliche Vitamine. Die wasserlöslichen Vitamine werden in großem Umfang im Darm gebildet, ebenso Vitamin K.

Fettlösliche Vitamine:

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen:

A, D, E und K

Vitamin A:

Kann in der Leber über einen langen Zeitraum gespeichert werden

Ist wichtig für den Stoffwechsel im Knochen und entfaltet seine Wirkung in den äußeren Schützt Zellschichten von Haut und Schleimhäuten

TIPP: Vitamin A ist als Vorstufe (Betacarotin) in Möhren enthalten. Eine Umwandlung zu Vitamin A passiert im Dünndarm des Pferdes.

Vitamin D:

Vitamin D2 entsteht durch UV-Bestrahlung von Pflanzen. Ist deshalb ausreichen in Heu vorhanden.

Vitamin D3 wird vom Pferd nach Sonneneinwirkung von der Haut selbst gebildet.

Vitamin E:

  •  wichtig für das Herz und die Muskulatur
  • reichliche Vitamin E-Versorgung im Grünfutter
  • im Maiskeimöl und Weizenkeimöle enthalten

Vitamin K:

Kommt ausreichend im Grünfutter vor und ist essentiell für die Blutreinigung.

Wasserlösliche Vitamine:

Unter Ihnen sind folgende enthalten:

Vitamin B, (1, 2, 6, 12, Nikotinsäure, Pantothensäure, Folsäure, Biotin), und Vitamin C.

 

Vitamin B: Mangelzustände sind sehr selten. Vitamin B-Gaben werden vom Pferd toleriert und führen zu keinen gesundheitlichen Risiken.

Vitamin B1 ist für die Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels verantwortlich und beeinflusst die Nierenfunktion! Vitamin B2 ist für den Sehvorgang verantwortlich. Vitamin B6 ist essentiell für den Eiweißstoffwechsel. B12 baut Aminosäuren auf und fördert die Blutbildung.

Vitamin C steigert, wie Ihnen sicherlich bekannt, die Abwehrkräfte und wird im Pferdekörper ausreichend synthetisiert. Biotin wird im Darm synthetisiert und ist wichtig für die Fettsäurensynthese.

Folsäure sorgt für den Aufbau der roten Blutkörperchen. Nikotinsäure, Pantothensäure sind an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt.

Pferde sind wahre Kräuterliebhaber

Pferde sind wahre Kräuterliebhaber!

Pferde sind perfekte Kräutersammler und wissen von Natur aus was ihnen gut tut!

Kräuter sind für Pferde seit jeher ein natürlicher und wichtiger Bestandteil des Futters. Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen, dass wussten nicht nur die Pferde, sondern auch die „alten Stallmeister“. Ob gegen körperliche oder seelisches Leiden – jedes Kraut hat seine individuelle und heilende Wirkung auf Körper und Seele.

Durch die Übersäuerung der Böden, den phosphorhaltigen Dünger und der industrialisierten Landwirtschaft, sind diverse Kräuterarten um ein vielfaches zurückgegangen. Auch die „modernen Haltungsbedingungen“ der Pferde, ermöglichen den Tieren nicht mehr, auf die Suche nach notwendigen Kräutern zu gehen. Viele Pferde verbringen ihre Freizeit im „Paddock“ und nicht, auf einer saftigen Weide. Deshalb ist die Zugabe von diversen Kräutern zum täglichen Pferdefutter notwendig, da diese zu Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes beitragen.

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über die bekanntesten Kräuter, die Sie in Ihrer Stallapotheke nicht missen sollten.

Mein kleiner Kräuterauszug

Mein kleiner Kräuterauszug.

Diese Kräuter sollten in Ihrer Stallapotheke nicht fehlen.

Wie wirken Kräuter auf unsere Pferde?

Diverse Heilkräuter enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die sehr positiv auf den Stoffwechsel, die Haut, das Fell, die Organe aber auch die Psyche des Pferdes auswirken. Weiters versorgen die Kräuter unser Pferd mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Kräuter können innerlich und äußerlich angewendet werden. Durch ihre vielfältige Wirkung sind sie auch sehr hilfreich bei alltäglichen „Pferdewehwehchen“.

Diese Kräuter sollten in Ihrer Stallapotheke nicht fehlen.

Johanniskraut:

Neben der Verwendung als Tee, gilt Johanisöl seit jeher als Wundöl. Johanniskrautöl wird zur Behandlung von Wunden und Geschwüren, aber auch Insektenstichen eingesetzt. Johanniskraut kann auch, zur Bekämpfung von Ohrmilden verwendet werden. Psychisch wirkt sich das Kraut auf nervöse und ängstliche Pferde sehr positiv aus. Die Tiere werden ruhiger und deutlich cooler.

Brennnessel:

Die Brennnessel wirkt blutreinigend und stimuliert die Verdauungsdrüsen (in Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle). Die Brennnessel weist eine Blutzucker senkende, sowie entgiftende Wirkung auf. Das Brennnesselkraut und deren Blätter enthalten einen Hohen Anteil an Vitamin C und A.

Goldrute:

Sie fördert die Wundheilung eitriger Wunden und wirkt „harntreibend“. Dieses Kraut ist also bestens geeignet für eine „verkühlte Blase“ (Blasenentzündung).

Anis:

Anis dient als wertvolles Futterergänzungsmittel bei „hustenden Pferden“. Schleim lässt sich leichter abhusten und der Hustenreiz wird gelindert. Weiters hilft Anis auch bei „Magen/Darmproblemen“ wie beispielsweise Blähungen.

Pferdehanf:

Wirkt sich positiv auf Gelenke, Muskeln, Herz/Kreislauf, Hufe, Nervensystem, Immunsystem sowie Haut und Haare aus. Pferdehanf enthält unter anderem Zink, ungesättigte Fettsäuren, sowie alle essentielle Aminosäuren. Nicht zu vergessen Mineralstoffe und Vitamine, sowie Spurenelemente sind im Pferdehanf enthalten. Ein „Alleskönner“ und „Kraftquelle der Natur“, der von Pferden gern gefressen wird.

Hagebutte:

Steigert die Abwehrkräfte! Die Pferde fressen Hagebutten sowohl frisch, als auch getrocknet. Der Hohe Vitamin C Anteil macht, diesen besonders leckeren Snack zur Vitaminbombe.

Ringelblume:

Wirkt antiseptisch und fördert die Wundheilung am Besten im Mund/Rachenraum. Sollte Ihr Pferd gerade ein „Zahn – OP“ hinter sich haben, so wirkt ein „Ringelblumentee“ oft wahre Wunder.

Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen. Doch Achtung, es wäre falsch dem Pferd wahllos Kräuter in hoher Menge zu verfüttern. Nicht alle Kräuter eignen sich auch zur Dauerfütterung. In speziell zusammengestellten Mischungen, werden die richtig dosierten Kräuter so abgestimmt, dass sie sich in ihrer Wirkungsweise ergänzen und verstärken. Verabreichen Sie Ihrem Tier ausschließlich Kräuter nach Fütterungsempfehlung und informieren Sie sich genau, bevor Sie sich für die Kräutermischung Ihrer Wahl entscheiden.

Pferde richtig füttern bei Hufrehe!

Fütterungsempfehlungen bei Hufrehepatienten!

Um den Stoffwechsel beim Pferd nicht durcheinander zu bringen, empfehle ich Ihnen, bei Ihrem Pferd, eine wohlüberlegte und langsame Fütterungsumstellung durchzuführen.

Heu und Stroh!

Allgemein gilt; dass eine ausreichende Menge an gutem Heu in Kombination mit Stroh und einer „leistungsgerechten Kraftfuttermenge“ eine gute Vorraussetzung für ein gesundes und leistungsbereites Pferd ist.

Leider wird dies in der Praxis meist übertrieben!

Heufütterung:

Faustregel: 1,5-2% Heu bezogen auf das Körpergewicht des Pferdes!

Ein ca. 500kg schweres Pferd sollte ca. 7,5 bis 10kg Heu täglich bekommen. Zusätzlich kann man auch noch Stroh, als leckeren „Zwischensnack“ dazukombinieren.

Bitte um Vorsicht!

Stroh gilt als eher schwer verdaulich, also nicht übertrieben füttern.

Als Faustregel bei Stroh gilt: nicht als ¼ mehr als Heu füttern. Letztlich ist die genaue Heu/Strohration vom Nährstoffgehalt des jeweiligen Raufutters abhängig.

TIPP: Befindet sich Ihr Pferd in einem akuten „Rehestadium“, empfiehlt es sich das Heu zu wässern. Dadurch wird ein Großteil an Zucker und Stärke ausgewaschen. Es empfiehlt sich das Heu etwa 1 Stunde lang ins Wasser zu legen.

Pferde auf der Wiesenkoppel:

Im Allgemeinen sollten Pferde mindestens 3-4 Wochen an frisches Weidegras gewöhnt werden. Mit 10 Minuten pro Tag beginnen und danach langsam steigern. Die wenigsten Pferde vertragen auf Dauer 24 Stunden Weidegang auf „Powergräsern“. (im Frühjahr – Zuckergehalt).

Hier gilt: Wiesenflächen abzäunen, um die Aufnahme von zuviel Gras und einen Ausbruch von „Hufrehe“ zu verhindern.

Kraftfutter:

Futterumstellung auf 7 Tage ausweiten. Schritt für Schritt zum neuen Getreide!

Das erspart dem Pferd und nicht zu vergessen dem Pferdekörper unnötigen Stress. Achten Sie beim Kraftfutter darauf, dass so wenig wie möglich Zucker und Stärke darin enthalten ist. Weiters gebe ich Ihnen einen Denkanstoß: Ist Kraftfutter für Ihr Pferd überhaupt notwendig?

Unmellassierte Rübenschnitzel, sowie „Heucobs“, würden eine gute, gesunde und vor allem wenig belastende Alternative zum herkömmlichen Kraftfutter bieten. Um einem „Hufrehepferd“, trotz mehrerer Umstellungen weiterhin ein angenehmes Leben zu bieten, empfehle ich Ihnen ein hochwertiges Zusatzmittel zuzufüttern, welches den Stoffwechsel anregt und das Immunsystem stärkt. Pferdehanf ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Zink sowie Aminosäuren und wichtigen Spurenelementen. Sollten Sie allerdings mit der Masse an Informationen über Ernährung bei „Rehepferden“ überfordert sein, gibt es immer die Möglichkeit sich professionelle (Ernährungs) Hilfe und Tipps bei Fachleuten zu holen. Ein gut durchdachter Ernährungsplan wäre sehr wichtig für das „Gewohnheitstier“ Pferd.

 

Mauke beim Pferd – Definition und Ursache

Mauke ist eine bei Pferdebesitzern gefürchtete Hauterkrankung beim Pferd. Unter "Mauke" versteht man eine mit Bakterien oder Pilzen entzündete Haut beim Pferd, vor allem im Ballen- und Fesselbereich, seltener bis zum Karpal- oder Sprunggelenk. Man unterscheidet zwischen nässender und trockener Mauke. Unter "Raspe" wird die trockene Mauke im Sprunggelenksbereich verstanden.

Ursachen und Entstehung von Mauke beim Pferd

Mauke kann grundsätzlich bei allen Pferderassen vorkommen, besonder häufig betroffen sind jedoch Tiere mit starken Kötenbehang wie Friesen oder Tinker, und Pferde mit weißen Fesseln. Folgende Faktoren begünstigen den Ausbruch von  Mauke beim Pferd:

  • Nässe (zb "Schlammkoppeln, aber auch feuchte und somit unsaubere Einstreu)
  • Mechanische Reizung (zb Verletzungen, Kratzer, Scherstellen von Glocken)
  • Schlechtes Immunsystem beim Pferd, Stress
  • Fehlernährung, besonders Zinkmangel bei Pferden
  • Gedämpfter Stoffwechsel, zu wenig Bewegung
  • Mangelhafter Hufmechanismus bedingt durch Zwanghufe, schlechten Beschlag etc.

Wie bereits der berühmte Forscher Louis Pasteur festgestellt hat, ist das "Bakterium nichts, das Milieu ist alles". In anderen Worten können sich Krankheitserreger erst in einem gestörten Umfeld breit machen. Auf Mauke bezogen bedeutet das, wenn ein Pferd ein intaktes Immunsystem, eine gesunde, ausgewogene Ernährung erhält, sich täglich ausreichend bewegt und der Hufmechanismus bestens funktioniert, dann wird beispielsweise eine vorübergehende Feuchtigkeit (zB Schlammkoppel) nicht zum Ausbruch von Mauke führen.

Leidet ein Pferd aber beispielsweise unter Zwanghufen und damit weniger Durchblutung im Beinbereich, und kommt dann noch ein Zinkmangel oder Stress beim Pferd hinzu, können Bakterien oder Pilze die Haut des Pferdes schädigen und zu schmerzhaften Entzündungen im Fesselbereich führen.

Pferdehanf enthält von Natur aus einen fast unschlagbaren bioverfügbare Zinkchelat-Aminosäure-Komplex und hat schon vielen Pferden bei Mauke unterstützen können, bzw. aktiv vor Mauke schützen können. Zink ist nicht nur für gesunde Haut, Haare und Hufe wichtig, sondern auch das "Immunsystem-Spurenelement". Lesen Sie auch wie man Mauke erkennt und behandelt bzw. die Erfahrungsberichte zu Mauke beim Pferd.

 

 

 

Schenkelbrand oder Mikrochip – Welche Kennzeichnungsform ist die Beste für mein Pferd?

Wozu Brand oder Mikrochip?

Der Mikrochip sowie „Fohlenbrand“ dient zur ausführlichen Kennzeichnung und
in weiterer Folge, Erkennung des Tieres. Dadurch ist eine eindeutige, lebenslange
Identifizierung möglich. Auf den heimischen Bauernhöfen werden die Tiere mit
Brandzeichen oder Ohrmarken gekennzeichnet. Mikrochips werden Hunden und Katzen
bereites seit längerer Zeit unter die Haut implantiert. Bei Pferden verpasst man bis heute
das traditionelle Brandzeichen. Jedoch ist die „Markierung des Pferdes“ mittels Mikrochip
auf dem Vormarsch! Die USA, Dänemark und Australien haben seit geraumer Zeit ein
Brandzeichenverbot, hingegen ist es in Deutschland weiterhin erlaubt!
Warum stellt sich überhaupt die Frage zwischen Schenkelbrand oder Chip?
Tierschützer sowie Gegner des „Fohlenbrandes“ steigen wegen Tierquälerei auf die
Barrikaden. Sie sind der Meinung, es müsse eine modernere, stresslose und vor allem weniger
schmerzhafte Markierungsmethode geben! Es wird angenommen, dass das Einsetzen von
Mikrochips den Tieren weniger Stress und Schmerzen bereitet, wie das „Brandzeichen“.

Aber welche Methode ist nun stressiger für das Fohlen?

Eine Sache ist auf jeden Fall klar. Ein Brandzeichen verursacht sicherlich mehr
Schmerz (Folgeschmerzen), als ein „Mikrochip“. Aber welche Markierungsmethode
verursacht gröberen „Stress“ beim Fohlen? Experten meinen, dass für das Tier beide
Markierungsmethoden als unangenehm und vor allem stressig empfunden werden.

Durch Speichelproben konnten Forscher beweisen, dass der Stresspegel beim Fohlen,
während den verschiedenen Kennzeichnungsmethoden, ähnlich stark gestiegen ist. Auch der
Herzschlag des Fohlens stieg vorübergehend an. Das Vermeidungsverhalten des Tieres war
bei beiden Methoden mehr oder weniger gleich stark zu erkennen.

Brandzeichen führt zu Hautverbrennungen!

Die Schäden am Hautgewebe, die durch das Brennen entstehen, sind nach neuesten
Erkenntnissen deutlich schwerer als bisher vermutet. Zusätzlich führt das Brandzeichen per Schenkelbrand
zu Hautverbrennungen, die erst einige Tage später abheilen. Zudem wurde laut Experten
eine allgemeine Erhöhung der Körpertemperatur, nach dem Anbringen des Brandzeichens
festgestellt, die einige Tage anhielt!

Kein Mensch kann in die Seele des kleinen Fohlens blicken! Jedes Tier ist ein Unikat und hat
seinen eigenen Charakter. Manche Fohlen sind möglicherweise sehr sensibel und könnten
einen mehr oder weniger größeren „seelischen Schaden“ (für einige Zeit) davon tragen. Der
Umgang während „Markierungsprozedur“ spielt für die weitere „Mensch-Tier-Beziehung“
sicherlich eine wesentliche Rolle.

Löwenzahn für Pferde – ein besonderer Leckerbissen!

Der Löwenzahn ist  eine der ältesten Heilpflanzen. Er wirkt sich positiv bei Gallen, Leber, Nieren sowie Blasenerkrankungen aus. Weiteres sagt man ihm auch eine blutreinigende Wirkung nach. Bei Darmträgheit wirkt Löwenzahn anregend. Aber, nicht nur auf den Darmwirkt Löwenzahn belebend. Man sagt ihm auch eine aufhellende psychische Wirkung nach. Schadsubstanzen im Körper schwinden, da der Löwenzahn eine harntreibende Wirkung aufweist. Als Heilpflanze kennt man Löwenzahn auch, bei der unterstützenden Behandlung
von chronischen, rheumatischen oder arthritischen Erkrankungen. Einen optimalen Gebrauch
findet diese Pflanze bei Entschlackungs- oder Entgiftungskuren.

Die Blätter der Pflanzen enthalten Bitterstoffe. Diese wirken appetitanregend und kurbeln
die Verdauung an. Im Frühsommer enthalten die frischen Blätter einen hohen Gehalt an
Kalium, das die Produktion der Gallenblase anregt, deren Sekrete bei der Fettverdauung
und Hormonbildung wichtig sind. Im Herbst ist in den Blättern ein hoher Anteil von
Inulin festzustellen. Dieser dient als natürlicher „Süßstoff“. Ebenfalls sind eine Reihe von
Mineralien, Natrium, Kieselsäure sowie Schwefel enthalten.

 

Löwenzahn allgemein:
Ordnung: Asternartige (Asterales), Familie: Korbblütler (Pusteblume)

Hauptblütezeit:

In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai.
Aber auch im Herbst findet man die saftigen Blumen auf den Wiesen. Die Anzahl ist jedoch
nicht mehr vergleichbar zur Hauptblütezeit.

Wichtige Inhaltsstoffe:

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Löwenzahns sind Inulin, Cholin, Ascorbinsäure,
Nicotinsäure, Retinol, Harze, ein hoher Kaliumgehalt sowie verschiedene Bitterstoffe.

Wissenswertes über Löwenzahn:

Daumen hoch für den „Löwenzahn“!
Neben einer positiven Auswirkung auf den Körper, die Ausscheidungsorgane sowie dem
Blut und der Psyche, enthält diese Blume viele wichtige Stoffe, die für den Organismus des
Pferdes sehr wichtig sind.

Also keine Angst, wenn Ihr Pferd sich den Bauch voll schlägt.
Viel Freude beim Grasen!

Erfahrungsberichte

Stoffwechsel

stoffwechsel-pferdehanf"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Pferdehanf bei Stoffwechselproblemen beim Pferd...

Sommerekzemen

sommerekzemen-pferde„…Meinem Pony Philip geht es mit der Zufütterung von Pferdehanf sehr gut. Philip bekommt das Pferdehanf seit dem 01.06.2010 und seit dem hat er richtig tolle Hufe bekommen. Sein Sommerekzem ist deutlich besser geworden, er scheuert seine Mähne gar nicht mehr nur noch ganz leicht am Schweif. Er verliert jetzt auch sein Winterfell früher als Anfang Juni.“

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Sehnenprobleme

Sehnenprobleme"...Diagnose: chronische Sehnenscheidenentzündung.

Dann habe ich von Pferdehanf gehört und es einfach mal ausprobiert. Nach nur wenigen Tagen habe ich mein Pferd kaum wieder erkannt. Aus dem faulen Phlegmatiker ist ein gehfreudiges lockeres Pferd geworden. Die Schwellung der Sehne ist weg, keine Anzeichen von Lahmheit, keine Schmerzreaktion auf Druck."

Zum Erfahrungsbericht: Verbesserung von Sehnenproblemen...

Hufrehe / Arthrose

hufrehe-arthrose"...Durch Zufall bin ich auf der Suche nach Verbesserungen auf den Pferdehanf gestoßen und füttere seit September 2011 – 3 Meßlöffel pro Tag. Im Winter 11/12 hat sie zum ersten Mal keine Symptome mehr gezeigt, hat sogar etwas zugenommen und mir ist zudem aufgefallen, daß Linda nicht mehr bei jeder kleinsten Arbeit verschwitzt ist."

Lesen Sie den Erfahrungsbericht über Arthrose beim Pferd...

Altes Pferd

altes-pferd„Nach 4 Wochen Fütterung mit Pferdehanf ist sein Fellwechsel nun endlich in vollem Gange und sein neues Fell glänzt wie schon ewig nicht mehr. Ausserdem fällt ihm die Bewegung eindeutig leichterund er bewegt sich als wäre er wieder mindestens 10 Jahre jünger. Wir sind nun schon einige Male wieder gemeinsam spazieren gegangen und er hat sichtbar Muskulatur zulegen können.“

Mehr über Fellwechsel bei alten Pferden…

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